(openPR) Der chinesische Konzern "Chervon" (nicht zu verwechseln mit dem amerikanischen Mischkonzern "Chevron") weitet seine Aktivitäten auf dem europäischen Markt aus. Letztes Jahr wurde die Marke "Skil" von der deutschen Bosch-Gruppe übernommen. Skil stellt Elektrowerkzeuge wie etwa Kreissägen her.
Seit 2013 ist Chervon mit der Marke "EGO" auf dem deutschen Markt aktiv, und vertreibt diverse akkugetriebene Geräte, z.B. die Akku Heckenschere HT5100E (51cm, ~250€). Dieses Jahr kommt die große Schwester HT6500E (65cm, ~280€, noch nicht lieferbar) dazu.
Wir konnten noch keines dieser Geräte testen, sie sind aktuell auch nur in relativ wenigen kleineren Geschäften zu erhalten. Somit können wir auch keine abschließende Bewertung anbieten. Aus unserer Sicht sprechen jedoch mehrere Gründe dagegen. Der wohl Wichtigste ist der, dass EGO scheinbar selbst nicht glaubt bereits konkurrenzfähig zu sein. Sonst würden Sie selbstbewusster auftreten, und nicht nur in kleinen Mengen verkaufen.
Preislich sind die Geräte im marktüblichem Rahmen, also keine "Schnäppchen" aus China. Somit fehlt der Grund, das Risiko eines unbekannten Herstellers aus dem nicht für hohe Qualität bekannten Land einzugehen - schließlich kann man für den selben Preis auch von für hohe Qualität bekannte Hersteller wie Bosch oder Makita einkaufen.
Schlussendlich trägt die Verschleierungstaktik nicht dazu bei Vertrauen aufzubauen: Auf der Unternehmenswebseite ist kein Hinweis zu finden, dass Ego nicht wie im Impressum vermerkt ein Stuttgarter Unternehmen ist, sondern eine Tochter der aus Nanjing, China operierenden Chervon Group.










