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Mutierte Gene, Krebsrisiko und die Folgen für Betroffene

13.06.201716:59 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Mutierte Gene, Krebsrisiko und die Folgen für Betroffene

(openPR) Deutsche Stiftung Eierstockkrebs und das Kompetenzzentrum für Brust- und Eierstockkrebs vom Universitätsklinikum Düsseldorf informieren auf dem BRCA-Infotag Düsseldorf am 21.06.2017 im Haus der Universität

Berlin, 13.Juni 2017 - Spätestens durch Angelina Jolies öffentliches Bekenntnis 2012 sind sie in den medizinischen wie öffentlichen Fokus gerückt: sogenannte BRCA1 oder BRCA2 Genmutationen. Falls diese erbliche Mutation vorliegt, besteht für die Betroffenen ein erhöhtes Risiko an Brust- und/ oder Eierstockkrebs zu erkranken. Um dieses erhebliche Risiko zu minimieren, ließ sich die amerikanische Schauspielerin, selbst Trägerin einer BRCA1 Genmutation, zunächst beide Brustdrüsen und zwei Jahre später dann auch die Eierstöcke entfernen.



BRCA Genmutationen sind natürlich kein Hollywood-Phänomen: in Deutschland haben 5 bis 10 Prozent aller Betroffenen von Brust- oder Eierstockkrebs die genetischen Anlagen an Krebs zu erkranken, von Mutter oder Vater geerbt. Doch was bedeutet es, wenn Frauen aus einer sogenannten Hochrisikofamilie kommen, welcher Nutzen liegt in einem Gentest und welche Rolle spielt diese Genveränderung, wenn eine Frau bereits an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt ist? Die bundesweite „BRCA-Infotour 2017“ der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs widmet sich diesem Thema und wird am 21. Juni 2017 auf dem BRCA-Infotag Düsseldorf all diese Fragen beantworten.

Wissen als Chance
„Patientinnen und Angehörige wollen zunehmend über ihre Gene Bescheid wissen, denn ist eine Frau bereits an Eierstockkrebs erkrankt, kann das Testergebnis auf das Vorliegen einer BRCA-Mutation für die Therapieauswahl von großer Bedeutung sein. Dann können spezielle Therapien zum Einsatz kommen, die einen zielgerichteten Krebszelltod unterstützen. In dieser Richtung gibt es eine zügige Entwicklung und berechtigte Hoffnungen“, sagt Professor Dr. Jalid Sehouli, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs.

Aufklärung für Betroffene, Informationslücken bei Ärzten schließen
Das Thema BRCA Genmutation in Zusammenhang mit Brust- und Eierstockkrebs bietet noch immer viel Aufklärungsbedarf –angefangen von Nutzen, Voraussetzungen und der Durchführung von genetischen Tests bis hin zu aktuellen Früherkennungs-, Vorsorge- und Therapiemöglichkeiten. Die Entwicklung der Erforschung von Genen und damit verbundener neuer Behandlungsoptionen ist rasant. Kein Wunder, dass bei diesem Tempo auch niedergelassene Ärzte nicht immer up to date sein können.

Das Konzept der BRCA Infotour und der regionalen Infotage beinhaltet daher nicht nur die Information von Betroffenen, sondern darüber hinaus auch ein spezielles Fortbildungsangebot für regional niedergelassenen Ärzte, welches in Kooperation mit den bundesweiten Partnern und Kompetenzzentren für Brust- und Eierstockkrebs umgesetzt wird.
Partner des BRCA-Infotag Düsseldorfs ist das Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs (Mitglied des Deutschen Konsortiums) am Universitätsklinikum Düsseldorf. Das Expertenteam des Kompetenzzentrums, u.a. bestehend aus Gynäkologen, Humangenetikern, Psychologen und Psycho-Onkologen bietet Personen mit erhöhtem Risiko interdisziplinäre Beratungen und genetische Analysen an. Frauen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko erhalten eine intensivierte Früherkennung und Nachsorge. Zudem bietet das Kompetenzzentrum das gesamte Spektrum prophylaktischer Operationen für Patientinnen und im Therapiefall auch die Teilnahme an Studien an. „Intensive Aufklärung bedeutet vor allem Prävention“, sagt Dr. Vesper, Leiterin der Tumorrisikosprechstunde und Oberärztin des Brustzentrums am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) „Bei Feststellung eines erhöhten Erkrankungsrisikos aufgrund einer Mutation, ist die Vermeidung der Erkrankung durch prophylaktische Entfernung der Adnexe möglich. Außerdem gibt es für bereits erkrankte Frauen und Mutationen im BRCA-Gen die Möglichkeit einer Therapie mit PARP-Inhibitoren“, betont Dr.Vesper.

Die Programmdetails sind im Internet abrufbar unter: www.brca-infotour.de
Die Teilnahme ist kostenlos um Anmeldung wird gebeten unter: E-Mail




21. 06. 2017 BRCA-Infotag Düsseldorf im
Haus der Universität
Schadowplatz 14 | Düsseldorf I Seminarraum

17.00 – 19.00 Uhr für Betroffene und interessierte Öffentlichkeit
19.00-21.00 Uhr Fortbildungsteil für Ärzte

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