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Neuer Schutz für die Niedersachsenbrücke

13.06.201709:23 UhrLogistik & Transport
Bild: Neuer Schutz für die Niedersachsenbrücke
Die Niedersachsenbrücke in Wilhelmshaven
Die Niedersachsenbrücke in Wilhelmshaven

(openPR) Wilhelmshaven | 12. Juni 2017

Innerhalb von fünf Jahren soll die Schutzbeschichtung an circa 700 Gründungspfählen unterhalb der Niedersachsenbrücke komplett erneuert werden. Damit ist eine Fläche von etwa 7000 m² neu zu beschichten. Dies entspricht umgerechnet etwa acht Fußballfeldern. Der Startschuss für die Instandsetzung fiel am 22. Mai 2017 mit der Auftragserteilung an die ausführenden Firmen. Die Arbeiten werden ausschließlich in den sturmflutfreien Zeiten zwischen Mai und September durchgeführt. Während der Bauarbeiten wird es keine Einschränkungen für die Schifffahrt geben, da die Arbeiten größtenteils unterhalb der Brücke stattfinden. Aktuell wird die Baustelle eingerichtet und die ersten Tiefbau- und Gerüstbauarbeiten haben am 12. Juni 2017 im Hafengebiet von Niedersachsen Ports (NPorts) in Wilhelmshaven begonnen.



Niedersachsenbrücke zentral für den Hafen
Die Niedersachsenbrücke wurde 1972 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Sie versorgt mit der dort angelandeten Steinkohle nicht nur das Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven, sondern Werke in ganz Deutschland. „Die Niedersachsenbrücke ist ein zentraler Ort für die Energiedrehscheibe Wilhelmshaven. Deshalb wird die Brücke von uns als Hafengesellschaft nun instandgesetzt“, betont Holger Banik, Geschäftsführer von NPorts. Nach 30 Jahren ist es an der Zeit, die Korrosionsschutzbeschichtung zu erneuern. Sie schützt die Gründungspfähle vor Umwelteinflüssen und sorgt somit für eine längere Lebensdauer der Niedersachsenbrücke. Das letzte Mal wurde die erste Beschichtung im Bereich unterhalb der Stahlbetonbauteile bis zur mittleren Tidewasserlinie (NN -0,30m) zwischen 1982-1984 instandgesetzt.

Mit Induktionswärme zum neuen Korrosionsschutz
Bevor jedoch die neue Beschichtung zum Korrosionsschutz an der Niedersachsenbrücke aufgetragen werden kann, muss die alte Schutzschicht entfernt werden. Hierfür wird die Beschichtung auf den Gründungspfählen zunächst mittels Induktion erwärmt. Durch die Wärme löst sich die alte Beschichtung fast vollständig von den Gründungspfählen ab. Nachdem der Untergrund entsprechend vorbereitet ist, kann die neue Beschichtung dann aufgetragen werden. Das Induktionsverfahren bietet den Vorteil der berührungslosen Energieübertragung. Diese Methode wurde nach einem Probelauf an drei Jochen der Brücke in Zusammenarbeit mit dem NLWKN und dem Gewerbeaufsichtsamt als einzig umsetzbares Verfahren für dieses Bauvorhaben ausgewählt. „Für uns liegt die Herausforderung bei dieser Baustelle insbesondere darin, dass es sich um ein fast 1,5 km langes Brückenbauwerk und eine hohe Anzahl an Einzelpfählen handelt. Hinzukommt der ständige Tidehub von circa 3,5 Metern“, schließt der Bauleiter Heiko Burke ab. Die Arbeiten sind voraussichtlich im Herbst 2021 beendet.

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