(openPR) „Als das Fuhrwerk zurückkam, war es voll Blut. Wer“
- Letzter Tagebucheintrag von Dawid Rubinowicz am 1. Juni 1942
FEDERKINDER nimmt Tagebücher von Kindern und Jugendlichen aus dem Zweiten Weltkrieg zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Recherche: Welche Geschichten lassen sich aus den Fragmenten
bergen? Wie viele Tagebücher sind noch heute in Zwischenwänden, unter Holzdielen und eingekeilt zwischen Treppenstufen verborgen? Wie viele verwitterten in ihren Verstecken? Welche Leben und Gedanken sind ohne Ort der Erinnerung? Von welchen Botschaften, die hinterlassen wurden, wissen wir nichts?
FEDERKINDER ist szenischer Essay, Live-Feature und Stadtraumprojekt. Es sucht nach lebendigen Formen des Erinnerns und erinnert dabei an die Ungewissheit jeder Zukunft.
Inszenierung: Julian Gerhard | Dramaturgie: Alexander Kirchner, Stefanie Heim | Szenographie: Wiebke
Strombeck | Animation: Silvia Dierkes | Produktionsleitung: Lena Fritschle
Unterstützt durch: Rudolf Augstein Stiftung, Hamburgische Kulturstiftung, Hamburger Kulturbehörde, Fonds Darstellende Künste, Bezirksamt Hamburg-Mitte
PREMIERE / PRÄSENTATIONEN
23. Juni 2017 | 18 + 20 Uhr
24. Juni 2017 | 18 + 20 Uhr
25. Juni 2017 | 18* + 20* Uhr
*Inkl. Konzert von Nicolas Sturm im Anschluss
Kartenreservierung: ![]()
- Eintritt: 10 € -


