(openPR) Dass einige Touristen wenigstens von einer Handvoll Pyramiden auf der Kanareninsel Teneriffa wissen, verdanken wir dem norwegischen Forscher Thor Heyerdahl. Der setzte sich in dessen letzten Lebensjahren dafür ein, außerhalb der Stadt Güimar im Süden der Insel seinen "Ethnografischen Park" ins Leben zu rufen. Ein halbes Dutzend Stufenpyramiden - bis dato als Steinhaufen angesehen, die Bauern von ihren Feldern klaubten - schreibt man heute den Guanchen zu, den seit langer Zeit ausgestorbenen Ureinwohnern der Kanarischen Inseln.
Doch der Norden und Nordwesten Teneriffas, wie auch die Nachbarinsel La Palma, sind ebenfalls reich an diesen geheimnisumwitterten Bauwerken. Eine prächtige Stufenpyramide steht auf einem Feld in Santa Barbara, Vorort des durch seinen "tausendjährigen Drachenbaum" bekannten Weinortes Icod. Pyramidenreste rundum zeigen, dass sie einst der Mittelpunkt einer prähistorischen "Pyramidenstadt" war. Und wie Buchautor Hartwig Hausdorf ("Die Botschaft der Megalithen") herausfand, befindet sich eine in die Dutzende gehende Anzahl ähnlicher Stufenpyramiden im Aridane-Tal auf La Palma. Einige davon besitzen sogar einen runden Grundriss. Das Phänomen Pyramiden ist globaler vertreten als bisher angenommen.












