(openPR) Vom 1. Juli bis 12. August präsentiert die Galerie Norbert Nieser unter dem Titel "Ach was" fotografische Erzählungen des Stuttgarter Künstlers Claus Rudolph. Seine außergewöhnlichen und originellen Fotografien nehmen den Betrachter mit in eine Welt der Illusion, der Phantasie und der Träume und erzählen Geschichten von Liebe und Gefühlen. Die fotografischen Inszenierungen von Claus Rudolph muten den Betrachter an wie gigantische Bühnenbilder oder opulente Filmszenen von Fellini oder Peter Greenaway, Kostüme und Requisiten inbegriffen. Die Inszenierungen entstehen nicht zufällig, sondern nach einem genau festgelegten Drehbuch: in sorgfältiger und präziser Regiearbeit plant und inszeniert Claus Rudolph jede einzelne Szene und jedes einzelne Bild mit eigens dafür ausgewählten Darstellern. Mit Hilfe der Kamera gestaltet er sein Bild, analog einem Maler, der mit dem Pinsel sein Gemälde zeichnet. So setzt er die Bilder und Illusionen, die zuerst in seiner Phantasie entstehen, um und bedient sich dabei einer höchst sinnlichen und ästhetischen Farb- und Formensprache. Wichtig ist es für Claus Rudolph Stimmungen und Gefühle sowie die Tragik oder Komik in seinen fotografischen Inszenierungen möglichst authentisch wiederzugeben. Der Betrachter taucht in den Augenblick, in die Illusion ein und verliert sich in der Idee und spinnt die Geschichte in seiner Phantasie weiter. Die Geschichten, mystisch und geheimnisvoll, erscheinen uns vertraut und fremd zugleich. Nostalgische Erinnerungen an das letzte Jahrhundert werden wach und dennoch ist gleichzeitig auch der Geist unserer Zeit sehr deutlich zu spüren. Wir sehen Vertrautes und Unerwartetes, Traumgestalten und phantastische Szenen, die unsere Vorstellung der Realität ins Wanken bringen. Die Welt, in die uns der Künstler entführt, ist eine Welt im Zwischenbereich zwischen Realität und Fiktion, zwischen sichtbarer Wirklichkeit und Imagination, zwischen dem gelebten Leben und der Welt des schönen Scheins. Bei der achten Ausstellung in der Galerie Norbert Nieser, wird ein Teil der Arbeiten aus seinen Reisen des vergangenen Jahres in großen Formaten gezeigt. Sie berühren, erstaunen und legen die Schatten und Lichtseiten unseres Inneren spürbar auf. In diesen fotocinematischen Aufnahmen mit ihren divergierenden und widersprüchlichen Elementen der menschlichen Bedürfnisse, welche die Rufe nach all den ästhetischen Vergleichen und Erklärungen des immer wieder Neumachens von Gesehenem und oder Gewünschtem beinhalten.
Der Künstler Claus Rudolph ist seit über 35 Jahren im Bereich der Werbefotografie tätig und Mitglied im BFF (Bund Freischaffender Fotodesigner). Seine Arbeiten wurden im Rahmen zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert, unter anderem in Tokio, Budapest und Riga.













