(openPR) Grundsätzlich kann der Kauf von Wohneigentum eine lohnende Investition sein. Und durch die zumeist geringen Zinsen erfüllen sich immer mehr Menschen den großen Traum, eine Eigentumswohnung zu kaufen. Allerdings sollten hierbei einige Punkte beachtet werden, um einen Fehlkauf zu vermeiden. Wenn es ganz schlecht läuft, können die monatlichen Kosten sogar höher ausfallen, als die einer Mietwohnung.
Im Vorfeld eine ausführliche Besichtigung durchführen
Bevor eine Eigentumswohnung gekauft wird, sollte sie gründlich besichtigt werden. Denn wenn hierbei eventuelle Mängel übersehen werden, müssen diese später auf eigene Kosten beseitigt werden. Insbesondere die Bausubstanz, die Heizung und die Elektro- und Sanitärinstallationen sollten überprüft werden. Wer selbst nicht wirklich fachkundig ist, sollte für diese Einschätzungen einen unabhängigen Bausachverständigen beauftragen. Denn dieser ist auch in der Lage, den Energieausweis, die Wärmedämmung und den zu erwartenden Energieverbrauch zu bewerten. Solche Sachverständigen werden unter anderem von unterschiedlichen Verbraucherschutzorganisationen, wie zum Beispiel dem BSB oder dem sogenannten Verband privater Bauherren vermittelt.
Baubeschreibung und Zahlungsplan beachten
Wenn eine Neubauwohnung gekauft werden soll, sollte die Baubeschreibung genau geprüft werden. In dieser ist schriftlich festgelegt, welche einzelnen Leistungen der Bauträger erbringen muss. Mögliche Inhalte sind das energetische Konzept, der Schallschutz oder auch die Sanitärausstattung.
Genauso wichtig ist der Zahlungsplan, der angibt, in welchen Raten die Eigentumswohnung bezahlt wird. In der Regel richtet er sich nach der sogenannten Makler- und Bauträgerverordnung(MaBV). Experten bemängeln allerdings, dass die Ratendefinitionen nicht genau genug sind. So wird häufig eine sehr teure Aufzugsanlage in einem Mehrfamilienhaus gar nicht erwähnt. Damit bleibt es unklar, in welchen Raten diese gezahlt wird.
Die monatlichen Kosten
Auch die monatlichen Kosten nach dem Kauf einer Eigentumswohnung sollten nicht unterschätzt werden. Denn nicht immer ist die Immobilie genauso teuer wie die zuvor gezahlte monatliche Miete. In einigen Fällen können es sogar 200 Euro bis 300 Euro mehr sein. Zudem können sich mit der Zeit auch die laufenden Kosten erhöhen, zum Beispiel dann, wenn die Eigentümergemeinschaft beschließt, die sogenannte Instandhaltungsrücklage zu steigern. Daher sollte noch vor dem Kauf ein Haushaltsplan aufgestellt werden, in dem alle monatlichen Kosten und Einnahmen vermerkt werden.
Zum Beispiel wird hier aufgelistet, wie viel Geld im Monat für Nahrung, Urlaub, Altersvorsorge und Versicherungen ausgegeben wird. Auf diese Weise lässt sich am besten herausfinden, welche Spielräume vorhanden sind. Um einen Kredit mit möglichst guten Konditionen erhalten zu können, sollten mindestens 20 % des Kaufpreisen als Eigenkapital eingebracht werden. Auch sollten die Nebenkosten beim Kauf einer Eigentumswohnungen beachtet werden, wozu zum Beispiel die Notargebühren oder die Grunderwerbssteuer gehören.
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