(openPR) Osterholz-Scharmbeck (OHZ), den 05.05.2017: Der morgendliche Blick in den Spiegel nach dem Zähneputzen. Nein, es ist nicht der Schlafmangel, nicht die Frühjahrsmüdigkeit und auch kein Sehfehler: der verflixte Eckzahn sieht einfach nicht so hell aus wie die Schneidezähne? Und man stellt die Wirkung der Zahnpasta in Frage?
Muss man nicht, das ist nämlich wirklich nicht auf dem eigenen Mist gewachsen; im Gegenteil - zu häufiges oder zu kräftiges Putzen würde eher noch schaden als nutzen. Was man vielleicht noch für eine optische Täuschung hält, ist ganz normal. Die Zähne sind nach einen bestimmten Schema aufgebaut. Die Zahnwurzel ist vom sogenannten Dentinkern ummantelt; der Dentinkern wiederum hat noch den schützenden Zahnschmelz drumherum. Der Kern nun ist von Natur aus gelblich bzw um einiges dunkler als der Zahnschmelz. Der Eckzahn ist der funktionswichtigste und mit seiner großen Wurzel auch stabilste Zahn des Gebisses. Und dies kann er nur sein - weil er eine kräftige Beschaffenheit hat. Der Dentinkern des Eckzahns ist also um einiges dicker als der der Schneidezähne; der Zahnschmelz ist im Verhältnis dazu relativ transparent. So scheint der gelbliche Dentinkern also stärker durch als bei den Schneidezähnen.
Wer also bisher seine Eckzähne immer mehr und kräftiger putzt als den Rest des Gebisses, erreicht damit gar nichts - außer, dass zu kräftiges Bürsten dem Zahnschmelz zusetzt, ihn sogar dadurch dünner machen und das gelbliche Dentin im Gegenteil noch kräftiger durchscheinen kann als vorher. Man bleibe also am besten bei gleichbleibenden Zahnputzbewegungen mit einer adäquaten Zahnbürste.












