(openPR) Wenn nicht die produktivsten Menschen die Angesehensten und Reichsten Leute in der Welt sind, sondern Erben, Bankster und Spieler, steht die Welt am Abgrund. Es finden sich dann schnell auch Gangster ein, die sich der Politik annehmen.
An den Börsen sammeln sich irrsinnige Spieler, die wie wahnsinnige Milliarden verzocken. Mit real kostenlosem Geld, das ihnen die Notenbanken zur Verfügung stellen, spielen sie an virtuellen Spieltischen mit virtuellen Papierfetzen wie z.B. ETFs und berauschen sich an Kursrekorden. Angst ist natürlich dabei. Verständlich. Es ist als würden sich Schwerkranke an ihren Fieberschüben aufgeilen. Die Spieler auf den Finanzmärkten handeln nicht mit Werten, sondern mit Kursen, mit reiner Phantasie in der Hoffnung, daß sich immer wieder Abnehmer für ihre hochgepokerten Chips finden werden.
Im vergangenen Jahr sollen fast 10 Billionen US-Dollar sogenanntes Papiergold gehandelt worden sein. Das wären weit über 200mal mehr „Gold“ als weltweit echtes Gold zur Verfügung steht. Das bedeutete auch, daß die wenigsten dieser Papierfetzen tatsächlich mit einer entsprechenden Goldmenge gedeckt sind – oder daß eine förmliche Deckung durch vielfaches Verleihen ein und derselben Goldmenge vorgenommen wurde. Kriminell? Derzeit ist auf den Finanzmärkten offensichtlich alles möglich. Sparer werden kalt enteignet, private Altersversorgungen werden vernichtet. Auf der anderen Seite werden skrupellose Schuldner, Bankster und Spekulanten auf Kosten der fleißigen und anständigen Menschen „gerettet“.
Sobald für die riesigen Mengen Papiergold die Deckung mit echtem Gold gebraucht wird, was ja keines falls eine rein theoretische Überlegung ist, wären die Spieler blank und pleite. Die Papierfetzen wären wieder zu ihrem inneren Wert zurückgekehrt. Oder der Goldkurs müßte auf das Zweihundertfache steigen, um die riesigen Mengen an Spielchips mit dem Wert zu unterlegen, der ihnen von ihren Erzeugern beigelegt wird.
Wollte man im Falle eines solchen Falles eine totale Pleite mit allen ihren katastrophalen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen verhindern, müßte das dadurch geschehen, daß die Notenbanken die ETFs einfach zum Börsenkurs – dem aktuellen Preis, der sich aus dem Spiel ergeben hat – aufkaufen wie sie ja auch Schulden in Höhe hunderter Milliarden Euro oder US-Dollar aufkaufen. Das wäre das Ei des Kolumbus. Um allen Spielern die Möglichkeit zu geben, ihre Gold-Spielchips in echtes Gold zu tauschen, müßte der Goldpreis bei angenommener 200facher Überzeichnung allerdings ungefähr 257000 US-Dollar pro Feinunze betragen.
Dann hätte Herr Draghi seine Inflation – nur leider nicht dort, wo er sie haben möchte. Oder etwa doch? Wir wissen es nicht.
Die Verhältnisse auf dem Welt-Finanzmarkt legen leider nahe, einen Kollaps der Börsen nicht für unwahrscheinlich zu halten. Das Ponzi-Spiel der drei großen Notenbanken ist ein Hazardspiel, das gigantische Illusionen erzeugt, Illusionen von Werten, die nichts anderes sind als Luftblasen, erzeugt durch riesige Mengen frisch gedruckten Geldes. Sein Ende wird gemeinsam mit der autonomen „Lösung“ zahlreicher anderer Probleme, die die „Eliten“ rund um den Erdball in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten geschaffen haben, die Menschenwelt gründlich durcheinander wirbeln. Die Nachwelt wird sich fragen, wie intelligente Menschen nur so dumm handeln konnten.
Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren das fragwürdige Tun und Lassen der Menschentiere und dokumentiert seine Beobachtungen in der eBook-Reihe „Tacheles“. 7 Bände sind bisher erschienen. Der jüngste, Anfang dieses Jahres herausgekommene Band mit 264 Seiten Umfang trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen und dort wie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro erhältlich.
READ Pressestelle













