(openPR) Derzeit stehen in der Logistikwirtschaft in Deutschland die Zeichen stark auf Expansion. Dies besagt die momentane Erhebung zum Logistik-Indikator, den das IfW (Institut für Weltwirtschaft) im Auftrag der BVL (Bundesvereinigung Logistik) in jedem Quartal ermittelt. Die Logistikkonjunktur befindet sich demnach zukünftig auf einem Sechs-Jahres-Hoch.
Vom IfW teilt der Leiter des Prognosezentrums, Stefan Kooths, mit, dass nicht nur die Industrie- sowie Handelsseite, sondern ebenso der Dienstleistungssektor sich mit deren Klimawerten ungefähr zehn Punkte über dem zehnjährigen Indikatordurchschnitt befinden. In Hinblick der kurzzeitigen Geschäftstendenz seien viele Befragte zuversichtlich. Das bedeutet, dass steigende Logistikaktivitäten in den folgenden drei Monaten zu erwarten sind.
Für den derzeitigen Logistik-Indikator wurde von der BVL das Thema Digitalisierung abgefragt. Hierbei zeigt sich, dass diese digitale Transformation hauptsächlich Chefsache ist. Ungefähr 60 Prozent der entsprechenden Logistikmanager aus Dienstleistung, Handel und Industrie geben an, dass die Entwicklungsziele durch die Unternehmensleitung vorgegeben werden. Bei den Logistikdienstleistern (www.startuplogistik.de) insbesondere ist dieser umgekehrte Weg weniger verbreitet, wo Angestellte und Arbeiter Impulse geben, welche gerne vom Management aufgenommen werden.
Etwa 50 Prozent der Firmen reagieren auf neue Kundenanforderungen schon mit digitalen Innovationen. Bei 40 Prozent ermutigt man Mitarbeiter und unterstützt diese ebenso mit Zeit sowie Geld, nicht gewohnte Wege zu beschreiten. Mindestens ein Viertel der Firmen fragen um Rat bei Digitalisierungsexperten.










