(openPR) Am Mittwoch den 29. März nimmt Regisseur M.A. LITTLER mit seinen essayistischen Spielfilm "Armenia" am regionalen Langfilmwettbewerb des 10. Lichter Filmfest Frankfurt International teil. Die Vorstellung findet um 17.30 Uhr im Studio 1 des Kulturzentrums Künstlerhaus Mousonturm, in Anwesenheit des Filmemachers, statt. Zu den Jury-Mitgliedern zählt u.a. der mehrfach ausgezeichnete Regisseur PEPE DANQUART. Der programmatische Schwerpunkt des Festivals, dass unter der Schirmherrschaft von DORIS DÖRRIE sein Jubiläum feiert, liegt in diesem zehnten Jahr auf dem Thema "Wahrheit".
Zum Inhalt:
Haig hat es nie interessiert, woher er kommt. Doch der Tod seines Vaters bringt ihn dazu, doch noch einmal über diese Frage nachzudenken. Auf der Suche nach sich selbst, verfolgt er die Geschichte seiner Familie zurück, die 1915 aus Armenien vertrieben wurde. Keine einfache Aufgabe, denn ihm wurde nur wenig darüber erzählt. Die wenigen Aufzeichnungen der Ereignisse sind unvollständig und führen ihn nur stückweise weiter.
Außerdem stellt er sich immer wieder die Frage, was die Herkunft überhaupt über ihn aussagen kann. Armenia nutzt seine ruhigen Aufnahmen, einen wunderbaren Soundtrack und eingespielten Monologe gezielt, um die Grenzen von Film, Literatur und Geschichte zu verwischen. Das Ergebnis des Frankfurter Filmemachers M.A. LITTLER ist ein melancholisches Meisterwerk über einen Wanderer ohne Heimat und ohne Ziel.
Pressestimmen:
"Der deutsch-südafrikanische Regisseur M.A. Littler legt sein langsam voranschreitendes Road Movie wie eine innere Meditation an. Melancholie gibt den Ton vor in diesem essayistischen Abgesang auf die Humanität, die in der Geschichte der Menschheit immer wieder bitter auf die Probe gestellt wurde."
(Alexandra Wach, Filmdienst)
"Darf man das sagen? Wie schön diese Aufnahmen (...) sind? Welche schlicht wunderbaren Bilder also der Regisseur (...) am Rand des Kaukasus gefunden hat? Vielleicht muss man das sogar. (...) Wie soll man wahrhaftig und ohne falschen Ton davon erzählen, was im Jahr 1915 im Osmanischen Reich geschah? (...) "Wenn Themen groß werden", so Littler (...), "dann ist man gut beraten, es klein zu machen." Was für die mit Unterstützung der Hessischen Filmförderung entstandene Produktion vor allem heißt, sie konsequent zu personalisieren. Nicht auf Überwältigung zu setzen, das Grauen gar (...) vorzuführen, sondern ihm nachzuspüren, es zu ahnen und sich ihm vorsichtig zu nähern."
(Christoph Schütte, Frankfurter Allgemeine)
„Zwischen der Geschichte des real existierenden Armenien und dem Traum, die Begriffe wie Herkunft, Heimat, Ankommen evozieren, changiert M. A. Littlers essayistische Fantasie Armenia–der Film einer Reise zurück, geographisch wie zeitlich, ein stream of consciousness und ein Spiel mit Realität, Traum, Idee und Gedanke. […] Ausgesuchte Kamerapositionen, stimmungsvolle Beleuchtung, symbolische Detailbeobachtungen: Regisseur M. A. Littler und sein Kameramann Philip Koepsell erschaffen eine visuell herausragende Welt“
(Harald Mühlbeyer, kino-zeit.de)
Stab & Besetzung:
Buch & Regie: M.A. Littler // Kamera: Philip Koepsell // Produktion: Mirko Belbez, Eduardo Saroyan, Christoph Nuehlen // Schnitt: M.A. Littler, Philip Koepsell // Art Director: Sinead Gallagher // Musik: Friedrich Paravicini, Alain Croubalian, Digger Barnes //
Darsteller: Alain Croubalian, Beatrice Barbara, Anne Bottomley, Aren Emirze, Astghik Beglaryan, Eva Karobath, u.a.











