(openPR) Agile Methoden und Digitalisierung verändern die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern. Höhere Komplexität, wechselseitige Abhängigkeiten und schnellere Veränderungen stellen alle Bereiche vor neue Herausforderungen.
Prof. Dr. Ayelt Komus, Professor an der Hochschule Koblenz, hat untersucht, wie die Bereiche für Einkauf und Beschaffung in Bezug auf agile Methoden und Digitalisierung aufgestellt sind und hat dabei großen Handlungsbedarf aufgedeckt.
In einer Online-Befragung unter Experten des Einkaufs ergab sich das folgende Bild bzgl. der Aufstellung des Einkaufs bezogen auf agile Methoden
Schlüsselergebnisse der Studie:
• Knapp drei Viertel der Befragten erwarten bei der Anwendung agiler Methoden grundlegende Veränderungen für den Einkauf.
• Mehr als 85% der Befragten sehen sich als Einkäufer bezüglich agiler Methoden nicht gut aufgestellt.
• Nur 6% der Befragten setzen sich derzeit aktiv und konstruktiv mit den Veränderungen durch Agile Methoden auseinander.
• „Akzeptanz der Veränderungen bei den Mitarbeitern im Einkauf“ wird von den Teilnehmern als die größte Herausforderung bei der Weiterentwicklung des Einkaufs wahrgenommen.
• Teilnehmer erwarten bei der „Abstimmung mit den Fachabteilung“ die weitreichendsten Veränderungen.
Das Studienteam leitet daraus folgende Empfehlungen für den Einkaufsbereich ab, um auch künftig akzeptierte und geragte Partner innerhalb und außerhalb der Organisation zu sein:
1. Grundlagen vermitteln
2. Spezifische Situation verstehen
3. Zweckmäßige Differenzierung
4. Eng zusammenarbeiten – vor allem mit Fach- und Rechtsabteilung
5. Skills und Vertragsarchitekturen entwickeln
6. Prozesse für agilen Einkauf fit machen
7. Profile der Mitarbeiter reflektieren
8. Agile Methoden nutzen
9. Heute starten!
Die Studie wurde durchgeführt in Zusammenarbeit mit Heupel Consultants GmbH & Co. KG.
Der Studienbericht steht auf Wunsch gerne zur Verfügung unter
https://www.process-and-project.net/Studie-agiler-EK
oder per E-Mail an ![]()
Zitate Prof. Komus zu den Studienergebnissen zur Publikation:
„Wir wissen, dass übereinstimmend die Einkaufsexperten weitreichende Veränderungen durch Digitalisierung und agile Methoden auf sich zukommen sehen. Zugleich müssen wir konstatieren, dass die Einkaufsbereiche sich selbst als schlecht aufgestellt einschätzen.“
„Die Studienergebnisse sind ein Weckruf für den Einkauf der Zukunft – insbesondere für die Einkaufsbereiche, die als ‚Einkauf auf Augenhöhe‘ eine positive Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Unternehmen spielen wollen.“
„Mit agilen Methoden lassen sich viel steilere Lernkurven erzielen –davon wird auch der Einkauf in Zukunft profitieren wollen und müssen“
„Einkaufsabteilungen können mit Hilfe agiler Methoden ihre Prozesse verbessern, die Qualität der zu beschaffenden Produkte oder Dienstleistungen erhöhen und damit einen höheren Nutzen für ihre Kunden erbringen“
„Wenn Leistungen beschafft werden, die agil erbracht worden sind, dann muss der Einkauf die dazugehörige Terminologie und Konzepte beherrschen. Das Verständnis agiler Methoden ist die Voraussetzung dafür, dass der Einkauf auf Augenhöhe mit den Fachabteilungen und der Entwicklung zusammenarbeitet und so Mehrwert für das Unternehmen schafft.“
Für inhaltliche Rückfragen steht gerne zur Verfügung
Prof. Dr. Ayelt Komus,
![]()
Wir freuen uns über eine Berücksichtigung in Ihren Publikationen.







