(openPR) Frankfurt am Main, 24. Juli 2006. Der „Graue Star“ (oder auch „Katarakt“) ist eine ernstzunehmende Augenkrankheit, die zu einer Trübung der Augenlinse führt und weltweit die häufigste Erblindungsursache darstellt. Im fortgeschrittenen Stadium kann nur durch eine Operation wirksam geholfen werden. Alles was man über diesen Eingriff wissen muss, erfahren Patienten und Interessierte auf www.aufklaerungsboegen.de. Gegen Schutzgebühr kann dort der medizinische Aufklärungsbogen angefordert werden.
Die Ursachen des grauen Stars
Ein grauer Star kann angeboren sein. Meist entwickelt er sich jedoch als Folge des Älterwerdens - manchmal auch aufgrund von Erkrankungen und Verletzungen. Folgende Ursachen sind bekannt:
- Das Alter. Man spricht hier vom sog. Alterskatarakt.
- Verletzungen des Auges
- Diabetes, Grüner Star, Tumore
- Die angeborene Form (eher selten)
- Die Einnahme bestimmter Medikamente, wie beispielsweise Kortison
Der graue Star macht sich durch einen langsamen Verlust der Sehstärke bemerkbar, verursacht aber in der Regel keine Schmerzen. Es ist deshalb unbedingt erforderlich, bei ersten Anzeichen einer Sehstörung sofort den Augenarzt aufzusuchen.
Wirksame Behandlung
Der fortgeschrittene graue Star kann nur durch eine operative Entfernung der getrübten Linse (Katarakt-Operation) wirksam behandelt werden.
Anschließend setzt der Augenarzt eine künstliche Linse (die „Intraokularlinse“) ein. Ist dies nicht möglich - was sich manchmal erst während der Operation entscheidet - muss die Sehschärfe durch eine spezielle Brille („Stargläser“) oder Kontaktlinsen korrigiert werden.
Bei einer angeborenen Linsentrübung kann eine rechtzeitige Operation im Kindesalter eine dauernde Sehschwäche vermeiden. Erst wenn das Kind das 2. Lebensjahr vollendet hat und der Augapfel eine ausreichende Größe erreicht hat, kann eine künstliche Linse eingesetzt werden. Bis dahin lässt sich die Sehschwäche durch eine Kontaktlinse ausgleichen.
Was geschieht bei der Operation?
Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung, seltener in Vollnarkose durchgeführt. Nachdem der Patient ein Betäubungsmittel erhalten hat, öffnet der Operateur das Auge am Hornhautrand durch einen kleinen Schnitt und entfernt die getrübte Linse. Das häufigste Operationsverfahren ist die „Phakoemulsifikation“. Hierbei wird der Linsenkern durch Ultraschall aufgelöst und abgesaugt. Jetzt kann der Arzt die Kunstlinse einsetzen. Die Stärke wird für jeden Patienten individuell berechnet.
Die Operation des grauen Stars ist heute ein augenärztlicher Routineeingriff, der häufig nicht länger als 30 min. dauert. Die meisten Patienten können anschließend erheblich besser sehen und schnell nach Hause entlassen werden.
Wer alles über diesen Eingriff wissen möchte, kann gegen Schutzgebühr auf aufklaerungsboegen.de (Suchbegriff „Katarakt“) den medizinischen Patienten-Aufklärungsbogen „Operation des grauen Stars“ anfordern.
Sämtliche Fragen werden beantwortet: Warum soll die Operation durchgeführt werden? Welcher Erfolg ist zu erwarten? Was passiert bei der Operation? Gibt es verschiedene Methoden? Auf was muss vor und nach dem Eingriff unbedingt geachtet werden? Welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglich?










