(openPR) London / Berlin, 24. Juli 2006. Wenn Sie in Österreich jemand nach ‚Schmattes’ fragt, dann möchte er nur in den seltensten Fällen von Ihnen geküsst werden. Auch eine Schwedin versteht das Wort ‚dricks’ nicht als Aufforderung, sich zu verbeugen. Beide haben dann nur eins im Sinn: Trinkgeld.
Aber wissen deutsche Reisende immer, wie viel Trinkgeld im jeweiligen Urlaubsland üblich ist oder wonach richten sie sich, wenn sie nach der Paella in die Urlaubskasse greifen? Der Online-Hotelexperte hotels.com hat unter deutschen Kunden nachgefragt und gibt praktische Tipps, um Fettnäpfchen zu umschiffen.
Der deutsche Tourist an sich ist beim Trinkgeldgeben recht selbstbewusst, denn 69 Prozent der hotels.com-Nutzer sind sich immer sicher, den adäquaten Betrag zu zahlen. Lediglich vier Prozent haben Bedenken, beim Trinkgeld in ein Fettnäpfchen zu treten und geben an, aus Unwissenheit oft zu viel zu zahlen. Als Antwort auf die Frage, wonach sie die Höhe ihres Trinkgeldes bemessen, gaben 71 Prozent der Urlauber den Service als einziges Kriterium an. Für 19 Prozent der hotels.com-Reisenden spielt auch die Urlaubsatmosphäre eine we-sentliche Rolle. Nur vier Prozent der Befragten geben zu, dass sie auch von der etwaigen Attraktivität der rassigen Bedienung beeinflusst werden und dies entsprechend honorieren.
Mit ihrem guten Willen beim Trinkgeld haben einige hotels.com-Nutzer aber auch schon Ku-rioses erlebt. So lief ein aufgescheuchter holländischer Kellner hinter seinen Gästen her, die das Trinkgeld auf dem Tisch liegen ließen, um ihnen ihr Geld nachzutragen. Auch als Trink-geldempfänger ist man vor Überraschungen nicht gefeit. Ein Hotelangestellter bekam gerade zwei Tickets für das WM-Halbfinale von einem sehr zufriedenen Gast geschenkt.
Yvonne Bonanati
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