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Bezirksverordnetenversammlung Spandau rüffelt Deutsche Wohnen

03.03.201711:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Deutsche Wohnen zu Service für Mieterinnen und Mieter anhalten

Die Bezirksverordnetenversammlung Spandau beauftragte im Beschlusswege auf ihrer öffentlichen Sitzung am 01.03.2017 einstimmig das Bezirksamt Spandau, die Deutsche Wohnen mit Nachdruck anzuhalten, ihren Verpflichtungen als Vermieterin gegenüber den Mieterinnen und Mietern in Spandau nachzukommen und die Missstände in ihren Mietobjekten im Falkenhagener Feld (wochenlang ausfallende Heizungen, nicht gesäuberte Haus- und Treppeneingänge, fehlender Service, etc.) zeitnah und vollständig zu beheben. Außerdem soll die Deutsche Wohnen den Berliner Mietspiegel einhalten.



Kommentar des AMV

„Zwar handelt es sich bei der Deutsche Wohnen um ein privates börsennotiertes Wohnungsunternehemen, dass anders als die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen nicht der unmittelbaren Aufsicht des Landes Berlin unterliegt; dennoch ist es richtig und zu begrüßen, dass die Bezirksverordnetenversammlung Spandau als Volksvertretung und Teil der Verwaltung die Spandauer Mieterinnen und Mieter nicht alleine mit ihren Problemen mit der Deutsche Wohnen lässt, sondern diese unterstützt", sagte der 1. Vorsitzende des AMV - Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V., RA Uwe Piper. „Die Deutsche Wohnen muss in Zukunft ihrer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung als größter Vermieter in Berlin nachkommen, ihr Geschäftsgebaren ändern und ihre Verwaltungspraxis sowie die Bewirtschaftung ihrer Objekte im Falkenhagener Feld im Interesse der dort lebenden Mieterinnen und Mieter sozialverträglich und mieterfreundlich ausüben", fordert Piper. „Die momentane Verwaltungspraxis der Deutsche Wohnen (Fehlen eines direkten Ansprechpartners, fehlende telefonische Erreichbarkeit des Hausmeisters, Warten in der Warteschleife des internen Callcenters, stetig andere Ansprechpartner im Callcenter, schleppende Mängelbearbeitung und Mängelbeseitigung) ist nicht länger hinnehmbar", kommentierte Piper. „Der Zustand der Objekte (Heizungsausfall und Heizungsstörungen, mangelhafte Aufgangsreinigung, Verschmutzungen in den Hausaufgängen, Treppenhäusern, Etagenfluren, Fahrstühlen, Kellern und Müllflächen, veraltete Stromleitungen, veraltete Rohre, etc.) ist inakzeptabel", so Piper. „Die Deutsche Wohnen ist das einzige börsennotierte Wohnungsunternehmen in Berlin, dass den Berliner Mietspiegel nicht anerkennt und diesen bewusst missachtet", so Piper. „Sie spielt mit der Angst der Mieterinnen und Mieter und versucht, Mieterhöhungen oberhalb der „ortsüblichen Vergleichsmiete“ durchzusetzen", ergänzt Piper. „Sie versucht, den Mietern glauben zu machen, dass ihre Mieterhöhung rechtens und Widerstand zwecklos sei", meint Piper. „Die meisten Mieter fürchten sich vor einer Klage und akzeptieren deshalb die unrechtmäßige Mieterhöhung", so Piper. „Bei derartigen Wildwestmethoden durfte die Bezirksverordnetenversammlung Spandau nicht wegsehen, sondern musste aktiv werden und der Deutsche Wohnen mit Nachdruck ihre Verärgerung mitteilen verbunden mit der Aufforderung, in Zukunft ein seriöses Geschäftsgebaren an den Tag zu legen ", schließt Piper.

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