(openPR) Lüdenscheid - 23.02.2017
Integrationsfachdienst (IFD) der Märkischen Kliniken zieht positive Jahresbilanz - in der vergangenen Woche war der Koordinierungsausschuss zu Gast am Klinikum Lüdenscheid, um sich von Andreas Schnippering, Leiter des IFD, über die Ergebnisse des vergangenen Jahres informieren zu lassen.
Und die können sich sehen lassen: In mehr als 1000 Fällen wurden die dreizehn IFD-Fachleute um Hilfestellung gebeten. Dabei reichte die Aufgabenpalette von Beratung und Coaching, über Arbeitsplatzsuche, -ausstattung und Arbeitsorganisation, bis hin zu Erstellung von Gutachten, beispielsweise in Kündigungsfällen. Besonders oft wurde der Integrationsfachdienst von den Kliniken, den niedergelassenen Ärzten und von sozialen Diensten eingeschaltet. In vielen Fällen meldeten sich auch Arbeitgeber oder Angehörige direkt bei dem IFD der Märkischen Kliniken. Die Bilanz des letzten Jahres ist erfreulich: Die überwiegende Zahl der Arbeitsstellen konnte gesichert werden, davon in rund 30 Fällen durch die Empfehlung finanzieller Unterstützungen für die Betriebe. Darüber hinaus wurden 57 schwerbehinderte Menschen in Arbeits- und Ausbildungsstellen oder überbetriebliche Maßnahmen vermittelt und 116 behinderte Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in das Berufsleben begleitet.
Ein Schwerpunkt der IFD-Arbeit im vergangenen Jahr lag in der Betreuung von Menschen mit seelischen Erkrankungen. Teilweise wurden die IFD-Fachkräfte bereits während der stationären Behandlung aktiv und führten nach Behandlungsende die berufliche Betreuung nahtlos weiter. Ein ganz besonderes Angebot für seelisch erkrankte Menschen war im vergangenen Jahr wieder einmal restlos ausgebucht: Der Integrationslehrgang des IFD, der im Auftrag der Rentenversicherung Trainings- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Rehabilitanden direkt bei heimischen Betrieben anbietet.
Seit 15 Jahren betreut und berät der Integrationsfachdienst (IFD) als Einrichtung der Märkischen Kliniken im Märkischen Kreis behinderte Menschen, Arbeitgeber und viele regionale Institutionen bei behinderungsbedingten, beruflichen Problemen. Stets begleitet durch den IFD-Koordinierungsausschuss, der unter anderem aus Vertretern des Landschaftsverbandes, des Märkischen Kreises, der Rentenversicherung, der Arbeitsagentur sowie SIHK und Handwerkskammer besteht.










