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1000xNEIN - Gründe gegen eine gewollte Vaterschaft

20.07.200615:55 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Rosenheim, den 19.7.06

1000 x NEIN - In einer Unterschriftaktion nennen Männer die Gründe, die ihnen eine gewollte Vaterschaft verwehren

Wenn es um den Geburtenrückgang in Deutschland geht, wurde lange Zeit nur darüber nachgedacht, welche Gründe viele Frauen davon abhalten, Mutter zu werden. Währenddessen hat sich zwischen 1992 und 2005 die Zahl der Männer, die keine Kinder haben wollen, mehr als verdoppelt. In einer an das Familienministerium gerichteten Unterschriftenaktion erfragt der Rosenheimer Sozialpädagoge Wolfgang Wenger jetzt ihre Gründe.

Schon bei den Erklärungen,die die ersten 100 Unterschriften begleiteten, schälte sich schnell heraus, dass viele Männer gerne Väter werden würden, ihnen von der Politik und Gesellschaft jedoch große Hindernisse in den Weg gelegt werden. Dazu gehören die Angst, im Fall einer Trennung das eigene Kind nicht mehr sehen zu dürfen, sowie enorme finanzielle Lasten aus einer vorangegangenen Scheidung, die die Gründung einer neuen Familie unmöglich machen. Manche Männer fürchten, dass sie wegen ihrer Verpflichtung als Familienernährer selbst in einer bestehenden Partnerschaft ihr Kind kaum zu sehen bekommen. Andere möchten nicht heiraten, aber als weitgehend rechtloser unehelicher Vater auch nicht der Gnade der Mutter ausgeliefert sein. Insgesamt zeigt sich, dass ein genereller Wandel in der Geschlechterpolitik nötig wäre, um Deutschland wieder kinderfreundlich zu machen.

Unter www.1000xNEIN.de kann sich jeder Betroffene an dieser Unterschriftaktion beteiligen. Ziel der Aktion ist es, 1000 Unterschriften zu sammeln und diese an das Familienministerium in Berlin zu schicken, damit künftig mehr Rücksicht auf männliche Belange beim Kinderwunsch genommen wird.

Kontaktadresse: Wolfgang Wenger, Schwaigerweg 1, 85625 Baiern, Tel: 0700 62589333, Email: E-Mail
http://www.1000xNEIN.de

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