(openPR) Bad Birnbach, 08.02.2017 (vpt-bbb) – Wer gerne mit Menschen umgeht und Teamarbeit schätzt, findet in den Gesundheitsfachberufen ein passendes Arbeitsumfeld. Das gilt besonders für Physiotherapeuten und Masseure. Hier entsteht derzeit durch neues akademisches Wissen ein spannender Austausch zwischen Praktikern in der Therapie und Forschern. Da macht es Sinn, schon in der Ausbildung auf diesen Austausch vorzubereiten. „Wir machen unsere Schüler bereits im ersten Ausbildungsjahr mit der wissenschaftlichen Arbeit vertraut“, erklärt Hans Peter Schötz, Schulleiter der VPT-Berufsfachschule in Bad Birnbach. Daraus entsteht ein zusätzlicher Vorteil: Auch ein angehender Masseur mit Mittelschulabschluss kann so leichter noch ein Studium für sich in Betracht ziehen. Solche Aufstiegsmöglichkeiten werden von Schulabgängern durchaus wahrgenommen. So ist zum Beispiel in Bad Birnbach der Anteil der Massageschüler von vier Prozent in 2012 auf inzwischen 16 Prozent angestiegen. Unter diesen Schülern sind alle Schulabschlüsse vertreten.
Wird jetzt alles akademisch? Keineswegs, das Ziel heißt Evidenz. Das bedeutet, der Wirksamkeitsnachweis in der Therapie, die sogenannte empirische Evidenz, hat ebenso ihr Gewicht wie bedeutsame Forschungsergebnisse, die experimentelle Evidenz. Worauf es ankommt, ist der gelungene Austausch. Dies ganz besonders, da für das beste therapeutische Vorgehen schon jetzt und in Zukunft noch mehr die Stimmen mehrerer Fachrichtungen Eingang finden sollen. Vor dieser Herausforderung stehen alle Beteiligte im Gesundheitswesen.
Viele Entwicklungen sind möglich
Ob man sich nun für die Ausbildung zum Physiotherapeuten oder Masseur und Medizinischen Bademeister interessiert, in beiden Fällen wird wichtig, welches Fachgebiet oder welche fachliche Fragen für den Einzelnen mit der Zeit persönlich am spannendsten werden. Das bringen der Unterricht und persönlich abgestimmte Ausbildungspraktika in ausgewählten Einrichtungen, sei es Klinik, Rehaeinrichtung oder Physiopraxis, ans Licht.
Danach gibt es interessante Optionen, den eigenen Weg weiter zu gestalten. So kann, wer seinen Abschluss als staatlich geprüfter Masseur hat, in einer verkürzten Weiterbildung zügig zum Physiotherapeuten werden. Von diesem Sprungbrett aus lässt sich auch der Studiengang Physiotherapie ansteuern. Doch auf Dauer wichtig werden alle Absolventen sein. Das Gewicht ihres fachlichen Könnens wird schon jetzt von vielen Studien untermauert.











