(openPR) VoiceObjects Server unterstützt sprachgesteuerte Video-Anwendungen für UMTS-Nutzer, multimediale Call Center-Services sowie Service-orientierte Architekturen
Bergisch Gladbach und San Mateo, den 18. Juli 2006 – VoiceObjects, Inc., Anbieter von Softwarelösungen für sprachgesteuerte Telefondienste, bringt erstmalig einen Phone Application Server auf den Markt. Der neue Server ist das Flaggschiff der VoiceObjects 6 Produktfamilie, die Lösungen für die Erstellung, den Betrieb und die Analyse sprachgesteuerter Telefondienste sowohl für Unternehmenskunden als auch für Telekommunikations-Netzbetreiber umfasst. Die Enterprise- wie auch die Network-Edition des Phone Application Server sind ab sofort ab 500 Euro pro Port erhältlich. VoiceObjects 6 zeichnet sich durch die erstmalige Unterstützung von Web-Services und damit Service-orientierter Architekturen (SOA) aus, die zu den bewährten Features wie Anrufer-Personalisierung und der Möglichkeit einer detaillierten Analyse der Anwendungen und Systeme hinzukommen. Zudem handelt es sich laut Unternehmensangaben um den weltweit ersten Phone Application Server für Sprachanwendungen, der auch die Steuerung visueller Elemente wie Video und Text unterstützt. Eine Demonstration dieser multimodalen Funktionalitäten ist verfügbar unter http://www.voiceobjects.com/de/products/pop/demo.html.
Das Unternehmen kündigt überdies den Abschluss einer Venture Capital-Finanzierungsrunde in Höhe von 10,8 Millionen US-Dollar an sowie die Ernennung eines neuen Chief Financial Officers und eines Senior Vice President of Marketing.
Vorteile eines Phone Application Servers
Bei VoiceObjects Server handelt es sich um einen Phone Application Server, also eine Software mit Carrier-grade Funktionalitäten, welche die Implementierung und das Management von telefonischen Self-Services ermöglicht. In Zukunft werden alle anspruchsvollen Sprachanwendungen auf solchen Phone Application Servern (PAS) laufen. Datamonitor schätzt, dass der Markt für telefonbasierte Self-Service-Anwendungen bis 2009 auf mehr als eine Milliarde US-Dollar wächst.
PAS zeichnen sich im Wesentlichen durch vier Merkmale aus:
- Sie generieren dynamisch VoiceXML und ermöglichen dadurch die Erstellung personalisierter Dialoge während des Anrufs. Mit der Einbindung von Informationen aus CRM- oder anderen Datenbank-Systemen werden auf jeden Anrufer individuell zugeschnittene „Gespräche“ erreicht. Neben der erhöhten Kundenzufriedenheit und besseren Akzeptanz von Sprachanwendungen eröffnen sich so auch neue Möglichkeiten für das Up- und Cross-Selling.
- Die Ausführungsumgebung der PAS gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit und unterstützt Remote-Management sowie das Monitoring multimodaler Sprachanwendungen. Mit PAS können Anwendungen online gewartet und im laufenden Betrieb geändert bzw. aktualisiert werden.
- Sie unterstützen Web Services und ermöglichen so die einfache Integration der Infrastruktur für die Telefondienste mit CRM-, ERP- und anderen IT-Systemen in Service-orientierte Architekturen (SOA). Damit wird der Entwicklungs- und Implementierungsaufwand erheblich gesenkt und Telefonanwendungen können eng mit Geschäftsprozessen verzahnt werden.
- PAS unterstützen multimodale Telefonanwendungen, die Sprache, Video, Grafiken und Text zu besonders benutzerfreundlichen, interaktiven Anwendungen kombinieren.
„Bei der Implementierung benutzerfreundlicher Self-Service-Anwendungen liegen Phone Application Server voll im Trend“, sagt Sheryl Kingstone, Research Director der Yankee Group. „Sie können die Kosten für den Aufbau und die Wartung von Telefonanwendungen senken, diese stärker mit CRM-, BI- und anderen IT-Systemen einer Organisation integrieren sowie die Kundenakzeptanz steigern.“
Erste videofähige Lösung für telefonische Self-Service-Anwendungen
Um überzeugende Self-Service-Anwendungen der nächsten Generation anbieten zu können, müssen PAS neben Sprache auch Video, Grafiken und Text unterstützen. Teilnehmer von Breitband-Netzen wie UMTS können mit VoiceObjects 6-basierenden Anwendungen über multimodale Benutzerschnittstellen interagieren, welche Spracherkennung und Tasteneingabe mit Text-, Grafik- und Videoelementen kombinieren. VoiceObjects arbeitet bereits mit mehreren Kunden an der Entwicklung solcher Telefonanwendungen der nächsten Generation.
Verfügbarkeit und Preis
Die neue Version von VoiceObjects Server ist ab sofort verfügbar. Sowohl die Enterprise- als auch die Network-Edition sind ab 500 Euro pro Port erhältlich. Die Network Edition bietet neben den Funktionalitäten der Enterprise Edition zusätzlich eine mehrmandatenfähige Umgebung für Carrier, die Telefonanwendungen für Unternehmen und Behörden hosten wollen. VoiceObjects 6 beinhaltet neben dem VoiceObjects Server weitere Software-Produkte, die diesen ergänzen. Dazu zählen ein Desktop für die Administration und die Verwaltung, verschiedene Entwicklungsumgebungen und eine Software für die detaillierte Analyse und ständige Optimierung multimodaler Sprachanwendungen und der unterstützenden Systeme.
VoiceObjects
VoiceObjects ist die Phone Application Server Company. VoiceObjects arbeitet mit Unternehmen weltweit zusammen, um durch sprachgesteuerte, personalisierte Services den telefonischen Kundendienst für jährlich über 500 Millionen Anrufer zu verbessern. Unser Flaggschiffprodukt VoiceObjects Server unterstützt die Telefonanwendungen von über fünfzig führenden Netzbetreibern und Unternehmen wie Adobe, Postbank, T-Mobile und Volkswagen Financial Services. Hauptsitz des nicht börsennotierten Unternehmens ist das kalifornische San Mateo, die EMEA-Zentrale ist in Bergisch Gladbach angesiedelt.
Mehr unter www.voiceobjects.com/de.
VoiceObjects AG

