(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Die kommenden beiden Tage lassen - wenn nicht schon geschehen - die Erinnerungen an den Sommer 2003 wach werden. Selbst im Norden klettern die Werte vielfach über etwas über die 30-Grad-Marke, in der Südhälfte bis 35 Grad. Nur direkt an der Küste ist es mit Werten um 28 Grad etwas angenehmer. Da wird der Urlaub im Süden zumindest aufgrund des dort vermeintlich besseren Wetters völlig überflüssig. Das vermelden die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd.
Allerdings muss der Westen Deutschlands im Lauf des Donnerstags auch mit zunehmender Schwüle rechnen, sodass die bislang trockene Hitze unangenehmer wird. Und die ersten Gewitter tauchen im Nordwesten und äußersten Westen ab dem späten Nachmittag auf. Sie treiben bis in die Vormittagsstunden des Freitags ihr Unwesen und ziehen weiter nach Nordosten. Dadurch werden auch die Nächte deutlich wärmer als bisher.
Während der Süden und der äußerste Osten davon kaum betroffen sein wird und nur ganz sporadisch Blitz und Donner abbekommt, muss im Nordwesten und Norden voraussichtlich mit teils kräftigen und häufiger verbreiteten Gewitterschauern gerechnet werden.
Die Kehrseite des tollen Sommerwetters:
Hohe Ozonwerte von über 180 Mikrogramm pro Kubikmeter und starker Pollenflug von Gräsern, Kräutern (Sauerampfer, Beifuß, Spitzwegerich u.a.), Getreide (Hafer, Mais u.a.), Bäumen (Kiefern, Linde u.a.) und Büschen (Holunder u.a.). Zudem ist der UV-Index durch die klare trockene Luft der letzten Tage sehr hoch - Stärke 8 bis 9.
Und nicht zu vergessen: Die Waldbrandgefahr ist vor allem im Osten und im Norden - wo es vielerorts schon lange nicht geregnet hat - extrem hoch. Denken Sie bitte daran, wenn Sie sich in den Wäldern Nord- und Ostdeutschlands aufhalten. Eine glimmende Zigarette oder eine Glasscherbe können schon für ein Inferno reichen.
Wann endlich merkliche Abkühlung kommt ist noch offen. Ab Freitag sind zwar nur noch Werte um 27 Grad im Norden und um 31 Grad im Süden zu vermelden, aber die schwüle Luft macht den Aufenthalt im Freien unangenehm. Bis zum Sonntag bleibt es leicht gewittrig, doch nur selten entlädt sich ein Gewitter, das diesen Namen auch verdient.
Und für nächste Woche könnte eine neue Hitzewelle mit viel Sonne ins Haus stehen. Dieser Sommer will es wissen!
Wenn man der zu rund 75% eintreffenden Siebenschläfer-Regel Glauben schenken kann, dann bleibt uns dieser sehr warme und oft zu trockene Sommerwitterungscharakter - allerdings mit örtlichen Unwettern - zumindest noch bis einschließlich Anfang August erhalten.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
Veröffentlichung und Abdruck kostenfrei, Belegexemplar erbeten.
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Herr Florian Hirschmann
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