(openPR) Gehören Sie auch zu den 66 Prozent der Deutschen, die befurchten, dass 2017 die Heizkosten
steigen? Schaut man sich die Entwicklung des Ölpreises an und die vergangenen frostigen
Wochen, so kann man schnell zu diesem Schluss kommen.
Sehen wir uns die Entwicklung mal genauer an: Im Dezember 2015 lag der durchschnittliche
Preis fur leichtes Heizöl bei 47,84 Cent pro Liter. Ein Jahr später lag er bereits bei 58,31 Cent
pro Liter. Dieser Preisanstieg ist sicherlich nicht nur dem kalten Winter geschuldet. Im
September 2016 hat sich die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) auf eine
Drosselung der Ölfördermenge geeinigt. Zwar ist die Drosselung minimal, doch hat die
kunstliche Verknappung dafur gesorgt, dass der Preis fur Öl weltweit angezogen hat.
Sollen wir jetzt von Öl auf Gas oder Pellets umsteigen? Nicht zwangsläufig! Denn wie ich im
Blogartikel „Kein Königsweg zur neuen Heizung!“ beschrieben habe, gilt es immer eine
individuelle Lösung zu finden. Denn in erster Linie kommt es drauf an, welche Art von
Heizung vor Ort genutzt werden kann. Zudem ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Gas- und
Pelletspreise entsprechend der Ölpreisentwicklung nachziehen werden.
Die Frage nach der Effizienz der eigenen Heizungsanlage ist daher wichtiger, als die des
Brennstoffs. Ich kann nur jedem Heizungsbesitzer ans Herz legen, sich bei der
Heizungswartung im Fruhjahr uber einen möglichen Heizungstausch oder eine
Effizienzsteigerung beraten zu lassen. Mittlerweile gibt es moderne Anlagen, mit denen sich
langfristig bares Geld sparen lässt. Auch bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, um von
staatlicher Förderung zu profitieren. Wie das geht, lesen Sie im Blogbeitrag „Doppelt sparen
beim Pumpentausch“.
Und seien wir mal ehrlich: Bei der aktuellen Nullzinspolitik ist die Investition von Erspartem in
eine moderne Heizungsanlage – mit der sich langfristig Geld sparen lässt – eine echte
Alternative. Denn dank Inflation und geringfugigen Sparzinsen, verliert das Seite gelegte Geld
mit der Zeit an Wert. Also lieber gleich in die Zukunft investieren.
Ihr Karl-Hans Petersen-Fritz








