(openPR) Auf über 6.000 Fördermöglichkeiten können Bauherren und Hauseigentümer zum Bauen, Modernisieren und Energiesparen derzeit zurückgreifen. Dabei spielt die Heizungsanlage eine wichtige Rolle. Ob Heizungserneuerung, die Optimierung alter Anlagen oder die Umstellung auf die Nutzung regenerativer Energien – Fördermittel können den Anteil der Eigeninvestition erheblich senken. „Wer in eine neue Heizung investiert, kann somit zukünftig nicht nur jährliche Heizkosten sparen“, informiert Martin Kutschka, Energieberater und Geschäftsführer der febis Service GmbH. „Allein für die Investition in effiziente Gasheizsysteme stehen derzeit 750 vorteilhafte Förderungen in Form von zinsgünstigen Darlehen oder direkten Zuschüsse bereit.“
Besonders Heizsysteme mit Öl und Gas stehen aufgrund permanent steigender Rohölpreise bei Bauherren und Eigentümern mehr denn je auf den Prüfstand. Dabei hat sich die Technik bereits über Jahrzehnte hinweg bewährt und wird stetig weiter entwickelt und verbessert. Durch den Einsatz von Brennwerttechnik wird zusätzliche Wärme aus den Verbrennungs-Abgasen gewonnen. So kann heutzutage bei geringeren Vorlauftemperaturen der Brennstoffverbrauch gesenkt und ein weitaus höherer Wirkungsgrad erzielt werden. Die Heizkosten lassen sich allein durch den Austausch des alten Konstanttemperaturkessels zu einem neuen Gas-Brennwertkessel um bis zu 25% senken. In den Anschaffungskosten ist Brennwerttechnik gegenüber regenerativen Heizsystemen günstiger und rechnet sich somit gerade bei einem engen Budget zur Heizungsmodernisierung. Wer den Wärmebedarf seines Hauses im Vorfeld einer Heizungserneuerung, beispielsweise durch Wärmedämmung bereits so weit wie möglich reduziert, kann die neue Heizung von Anfang an kleiner dimensionieren. Das spart Anschaffungs- und jährliche Brennstoffkosten. Auch eine Ergänzung von Brennwerttechnik mit Solarenergie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung kann den Anteil fossiler Brennstoffe zusätzlich verringern, den gesetzlich geforderten Anteil regenerativer Energien sicherstellen und die Heizkosten weiter, bis zu 40% reduzieren.
Schauen wir uns als Beispiel ein typisches Einfamilienhaus, Baujahr 1980 mit 150 m² Wohnfläche an, so fallen hier jährlich etwa 3.250 Euro Heizkosten an. Durch den Austausch des alten Heizkessels in einen Gas-Brennwertkessel, einer Optimierung der Heizungsanlage und der zusätzlichen Nutzung von Solarenergie für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, kann eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs erreicht werden. Die Heizkosten können um 1.700 Euro auf ca. 1.560 Euro jährlich gesenkt werden.
Neben der jährlichen Energieeinsparung stehen für die Investition Förderungen, beispielsweise in Form von BAFA- Zuschüssen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) bereit. Hier können je nach Maßnahme verschiedene Basis- und Bonusförderungen in Anspruch genommen werden. In unserem Beispiel kann der Eigenanteil der Investition von ca. 17.700 Euro um 2.090 Euro reduziert werden. Bis Ende des Jahres können hier beispielsweise der Kesseltauschbonus mit 600 Euro, der Zuschuss für die Kollektoren der Solaranlage von 120 Euro/m² und der Solarpumpenbonus von 50 Euro beantragt werden.
Wichtig zu wissen: Anfang nächsten Jahres werden die Förderbeträge deutlich herabgesetzt.
Neben dem Bund treten Bundesländer, Landkreise, Kommunen und Energieversoger als Fördergeber immer weiter in den Vordergrund. Kommunen und Städte stellen 99 der insgesamt 750 Förderungen zu Gasheizungen meist in Form leicht zu beantragender Bargeldzuschüsse. Befragte Hauseigentümer gaben in Umfragen mehrheitlich an, dass sie sich genau solchen finanziellen Anreize für die Umsetzung für Modernisierungsvorhaben wünschen.
Energieversorger bieten sogar 571 Fördermöglichkeiten zur Neuinstallation oder Umstellung auf eine effiziente Gasheizung an. Sie fördern ebenfalls größten Teils über Zuschüsse, mitunter vergeben sie auch Förderdarlehen Wert-, Energie- und Wartungsgutschriften oder vorteilhafte Festpreise für bestimmte Dienstleistungen. Häufig wird hier allerdings eine Vertragsbindung mit dem Energieversorger als Grundvoraussetzung zur Inanspruchnahme der Zuschüsse gefordert.
Schwer, bei der Vielzahl an Fördermöglichkeiten den Überblick zu behalten. Ein Blick in die Fördermitteldatenbank foerderdata hilft. Bauherren und Hauseigentümer können sich kostenlos unter www.foerderdata.de über mögliche Förderungen informieren. In wenigen Schritten erhalten sie alle aktuellen und für ihr Vorhaben zutreffenden Fördermöglichkeiten, deren Konditionen und alle weiteren, wichtigen Informationen dazu.
Neben der Fördermittelauskunft bietet die febis Service GmbH auch die Fördermittelbeschaffung. Durch eine gute Planung und Abstimmung energieeffizienter Sanierungsmaßnahmen können Investitionen und Fördergelder optimiert und vorteilhafte Mitnahmeeffekte ausgenutzt werden. Durch Kumulation mit Bundes- und Landesprogrammen kann mitunter der Förderbetrag zusätzlich aufgestockt werden. In der Fördermittelbeschaffung können zutreffende Förderungen nicht nur recherchiert werden. Von der Angebotsoptimierung, der Berechnung der Bestförderung über die Vorbereitung der unterschriftsfertigen Antragsformulare bis hin zur Erstellung, der für einzelne Förderprogramme erforderlichen Nachweise – alle Dienstleistungen können bei Interesse zusätzlich beauftragt werden. Weitere Informationen unter www.foerderdata.de








