(openPR) Brasilianische Açai-Beeren gelten als Superfood, seit die US-Talking Queen Oprah Winfrey 2009 in ihrer Show von diesen Früchten der Kohl-Palme (Açaizeiro) schwärmte.
Eigentlich heißen diese Früchte Assaí und mit einem Durchmesser von 1-2cm sehen sie aus wie etwas größere Heidelbeeren. Sie enthalten einen großen Kern und nur eine dünne Schicht aus Fruchtfleisch und Haut ist essbar. Sie wird in Brasilien püriert und als Nahrungsmittel verkauft, das etwas fettig, erdig und nussig schmeckt. Diese Schicht aber soll es in sich haben:
Açai – der Jungbrunnen aus den Tropen
Assaí soll Falten beseitigen und überflüssige Pfunde schmelzen lassen – der ideale Snack also für Models oder Frauen, die gern welche wären. Nichts von diesen Zauberwirkungen ist leider bewiesen. Richtig ist allerdings, das Assaí-Beeren einen hohen Antioxidantien-Gehalt haben, - mehr als Preiselbeeren oder Orangen, aber weniger als Heidelbeeren oder Sauerkirschen.
Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die Freie Radikale, also instabile sauerstoffhaltige Moleküle an sich binden. Sie verhindern so, dass Freie Radikale schädigend andere Körperzellen angreifen und zu Mutationen bringen. Hierher stammt der Mythos, Assaí-Beeren würden auch Krebs und Alterung verhindern. Daneben enthalten die Assaí-Beeren noch Vitamine, Mineralien und essentielle Fettsäuren wie Öl- und Linolsäure – all das ist gesund, aber kein Superfood.
Und wenn es doch stimmt?
Aber ist das wichtig? Seit dem Hype um Oprah Winfrey haben unzählige Firmen die Wunderfrucht Assaí für Drinks, Pillen, Cremes und sonstige Verwendungen entdeckt. Die Zauberfrucht aus dem Dschungel ist eine tolle Geschichte zum Träumen, egal ob Sie stimmt.
Und auch MemorySweets verkauft Schokoladen und Konfekt mit einem Hauch der Assaí-Frucht. Nicht, weil der Süßigkeiten-Onlineshop ewige Jugend versprechen möchte, sondern weil gute Geschichten sexy sind – à propos: ja, auch als Aphrodisiakum soll Assaí wirken. Dänische Schokokugeln mit einer Prise Assaí schmecken einfach besser, als einfache Schokoladenkugeln aus Dänemark – ungelogen!









