(openPR) Eine 26-jähre Hamburger Grafikerin folgt dem Ruf des Bundespräsidenten und macht sich selbstständig, um ein kleines Unternehmen zu gründen, um vielleicht später auch einmal einem anderen Menschen einen Arbeitsplatz bieten zu können. Es ist schwierig neue Kunden zu gewinnen und über die ersten Monate zu bekommen, aber Ehrgeiz, Qualität und eine gute finanzielle Planung sind die Fundamente, damit dieses gelingen kann. Die frisch gebackene Unternehmerin hatte einen kleinen Kredit Ihrer Hausbank und recht schnell einen Kunden mit einem großen Auftrag. Die Verträge wurden geschlossen und die Arbeit sollte beginnen, als ein Anruf des Auftragsgebers ein neues Leben einläuten sollte.
Ihr Vertrag wurde auf Grund einer Bonitätsklausel im Vertrag fristlos gekündigt. In der Schufa wurde ein negativer Eintrag gefunden, den T-Mobile wegen einer angeblichen Kontokündigung, wegen nicht bezahlter Rechnungen, hat eintragen lassen. Die junge Unternehmerin war nicht einmal mehr Kunde bei T-Mobile. Es wurde sofort eine Beschwerde an die Schufa geschickt, die den Eintrag erstmal blockte, um den Fall zu überprüfen.
Es dauerte ein paar Tage bis sich die Schufa meldete und entschuldigte. Die Schufa schrieb, dass T-Mobile zugegeben hat, einen Buchungsfehler gemacht zu haben. Der Negativeintrag wurde daraufhin sofort entfernt.
Der frühere Kunde hatte inzwischen eine andere Grafikerin beauftragt und andere Kunden waren so schnell nicht zu finden. Sie konnte vorher auch keine Verpflichtungen gegenüber anderen Kunden eingehen, da sie nach dem Vertrag fast ein Jahr voll ausgelastet gewesen wäre. Das rücksichtlose Verhalten von T-Mobile verursachte ein Schaden von über 60.000 Euro.
T-Mobile weigerte sich für den Schaden aufzukommen. Es gab keinen Mitarbeiter, mit dem man hätte eine Lösung finden können. Gut auf die Selbständigkeit vorbereitet, wurde die abgeschlossene Rechtsschutzversicherung informiert und ein Rechtsanwalt eingeschalten. Der nun beauftragte Rechtsanwalt Reumschüssel aus Hamburg schrieb T-Mobile mehrfach an und bat, um Begleichung des entstandenen Schadens. T-Mobile reagierte erst gar nicht.
Die Grafikerin musste ihr Unternehmen aufgeben. Sie konnte Ihren Bankkredit sowie ihr Auto nicht mehr bezahlen. Der Kredit wurde von der Bank gekündigt. Sie bezieht inzwischen HartzIV und lebt von der Hand in den Mund.
Jetzt erst reagierte T-Mobile und stellte fest „ein Schaden ist nicht erkennbar und wir sehen keinen Grund zu zahlen“. Was bitte soll das sonst sein?
Es ist ein Skandal wie T-Mobile mit Menschen umgeht. Sie haben wohl die Hoffnung, dass man keine Mittel für einen Prozess aufbringen kann oder Sie versuchen die Verpflichtungen bis nach einem Urteil zu verschieben. Der Mensch steht bei T-Mobile offensichtlich an letzter Stelle und nicht wie in der Werbung zur Fußballweltmeisterschaft 2006 propagiert, an erster Stelle.
Ist es denn so schwer für einen Fehler gerade zu stehen und sich damit ans Fairplay zu halten?
Ein Bericht von www.t-skandal.de
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