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Evolution: Entgleitet dem Menschen der wissenschaftlich-technische Fortschritt?

02.01.201715:44 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Evolution: Entgleitet dem Menschen der wissenschaftlich-technische Fortschritt?
Rolf Oerter: Kultur als Freund, Feind und Herr der Evolution
Rolf Oerter: Kultur als Freund, Feind und Herr der Evolution

(openPR) Die Intelligenz der Menschen nimmt zu, wissenschaftliche und technische Leistungen wachsen explosionsartig. Doch die genetische psychische Grundausstattung der Menschen verändert sich nur zögerlich und hält mit der Entwicklung kaum Schritt. Kann der Mensch seine wissenschaftlich-technische Evolution wirklich nutzen - oder wird er an ihr zugrundegehen? Der Psychologe Professor Dr. Rolf Oerter (München) analysiert dramatische Entwicklungen der Vergangenheit und Gegenwart, diskutiert Chancen und Risiken, riskiert jedoch keine Prognose. Seine wissenschaftlich fundierte, allgemeinverständlich formulierte Monografie trägt den Titel "Kultur als Freund, Feind und Herr der Evolution".



Beispiel Gentechnik. Sie "umfasst alle Methoden, die sich mit der Isolierung, Charakterisierung, Vermehrung und Neukombination von Genen beschäftigen. Dazu gehören vor allem die Isolierung eines Gens aus einem Organismus und seine Vermehrung in einem anderen Mechanismus. Grundlage der Gentechnik ist der Tatbestand, dass alles Leben durch die Bauanleitung der Kombination von vier Nukleinbasen zustande kommt. Diese Universalität ermöglicht den Austausch von Genen und damit den Umbau der genetischen Ausstattung von Lebewesen." Oerter skizziert eine Serie von Erfolgen der genetisch verändernden Pflanzenzüchtung: Die "neuen" Pflanzen sind vor Fressinsekten und Herbiziden geschützt oder können Schadstoffe abbauen bzw. umwandeln.

"Bei der Xenotransplantation (z.B. Einpflanzen einer Schweineklappe als Herzklappe beim Menschen) wird neuerdings die Gentechnik genutzt. Man verändert die Organzellen von Tieren in der Weise, dass das menschliche Immunsystem getäuscht wird und die fremden Zellen als eigene akzeptiert.

Die Herrschaft der Gentechnik über die Evolution erinnert an Goethes Zauberlehrling, der die Folgen seines Handelns nicht mehr unter Kontrolle bekommt. Wir können nicht abschätzen, was genmanipulierte Lebewesen auf Dauer anrichten. Daher prüft man in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern mögliche Effekte. Die augenblickliche Feindlichkeit gegenüber der Gegentechnik ist anderseits irrational. Hier gilt: Forschung zu verbieten und Erkenntnisfortschritt zu unterbinden ist eine Todsünde gegen die Evolution..."

Die menschliche Spezies existiert existiert bislang nur etwa 200.000 Jahre. Wenn sie Jahrmillionen weiterleben will, müsste sie bei der Umweltbelastung Entscheidendes ändern. "Unser bisheriges Verhalten gewährt uns vielleicht noch ein paar Jahrhunderte. Das Geschenk der Evolution, dass wir reflektieren können und uns unserer Existenz in der Welt bewusst sind, wird bisher nicht für eine bessere Planung der menschlichen Zukunft genutzt ..."


>> Rolf Oerter: Kultur als Freund, Feind und Herr der Evolution. (Band II. der Serie "Psychogenese der Menschheit", herausgegeben von Gerd Jüttemann.) Pabst 2016, 136 Seiten. Hardcover ISBN 978-3-95853-053-9. e-Book ISBN 978-3-95853-054-6

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