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Ab 2017 gibt es beim Arzt Präventionsempfehlungen

15.12.201613:18 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Bochum: Ärztinnen und Ärzte können zukünftig, sofern dies medizinisch angezeigt ist, Leistungen zur verhaltensbezogenen Prävention empfehlen. Dabei soll besonderes Augenmerk auf individuelle Belastungen und auf Risikofaktoren für das Entstehen von Krankheiten gelegt werden. Mögliche Handlungsfelder sind Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stressmanagement und Suchtmittelkonsum.



Ab Januar 2017 gelten hierfür einheitliche Regelungen. Gleichzeitig wurden die Früherkennungs-Richtlinien um die Möglichkeit der Präventionsempfehlungen ergänzt. Dies gilt sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene. Wer also im kommenden Jahr zum Beispiel zum Gesundheits-Check ab 35 geht, könnte neben den Ergebnissen der Untersuchung auch eine schriftliche Empfehlung seines Arztes bekommen, sich sportlich zu betätigen.

„Die Prävention zu stärken, ist grundsätzlich richtig. Ob durch die ärztlichen Empfehlungen die Inanspruchnahme von Präventionsleistungen vor allem in Bevölkerungsgruppen, die bisher nicht erreicht wurden, nachhaltig gesteigert werden kann, bleibt abzuwarten“, ist Reinhard Brücker, Vorstandsvorsitzender der VIACTIV Krankenkasse, skeptisch. „Schließlich werben wir bereits seit Jahren für die Teilnahme an Gesundheitskursen. Gleichzeitig übernehmen wir Kurskosten und honorieren zusätzlich gesundheitsbewusstes Verhalten durch ein Bonusprogramm.“

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V. (MDS) hatte erst unlängst in seinem jährlichen Präventionsbericht mitgeteilt, dass bundesweit 81 Prozent der Kursteilnehmer weiblich sind. Gleichzeitig sind ältere Versicherte (40 – 60 Jahre) unter den Teilnehmern überrepräsentiert. „Die Ergebnisse auf Bundesebene decken sich hier mit unseren eigenen Auswertungen“, so Reinhard Brücker weiter. „Allerdings bieten wir unseren Versicherten über ein umfangreiches Kursangebot hinaus viele weitere Möglichkeiten zu gesundheitsbewusstem Verhalten, zum Beispiel im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Hier erreichen wir dann auch die, die etwa wegen ihrer Arbeitsbelastung Kursangebote nicht in Anspruch nehmen können.“


Inanspruchnahme von Präventionsangeboten durch Versicherte der VIACTIV (2014)

Bewegungsgewohnheiten 76,30%
Ernährung 2,50%
Stressmanagement 20,50%
Suchtmittelkonsum 0,70%

Anteil der unter 40Jährigen 20,10%
Anteil der 40 bis unter 50Jährigen 21,90%
Anteil der 50 bis unter 60Jährigen 24,00%
Anteil der über 60Jährigen 34,00%

Anteil weiblich 77,80%
Anteil männlich 22,20%

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