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Die Hälfte des Webs ist anfällig für Schadsoftware

13.12.201615:59 UhrIT, New Media & Software
Bild: Die Hälfte des Webs ist anfällig für Schadsoftware
Browsen im Internet ist oftmals ein Sprung in das Unbekannte
Browsen im Internet ist oftmals ein Sprung in das Unbekannte

(openPR) Menlo Security veröffentlicht Web-2016-Report und zeigt Schwachstellen auf
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Menlo Security, Spezialist für Malware-Isolation, hat den "State of the Web 2016 Report" vorgestellt. Die überraschenden Ergebnisse zeigen, dass fast die Hälfte der meistfrequentierten eine Million Websites gemäß des Alexa-Rankings riskant sind. Der Grund sind vor allem anfällige Software auf Web-Servern sowie Domains von Anzeigen-Netzwerken. Die Ergebnisse sind bemerkenswert, weil anfällige Seiten so einfach instrumentalisiert werden können wie niemals zuvor und konventionelle Sicherheitsprodukte keinen adäquaten Schutz bieten. Angreifer haben regelrecht die Wahl, die Hälfte des Webs auszunutzen, und Phishing-Attacken können auch seriöse Seiten betreffen.



Menlo Security geht davon aus, dass eine Seite riskant ist, wenn entweder die Homepage oder eine verbundene Hintergrundseite verwundbare Software benutzt, als bösartig bekannt ist oder während der vergangenen 12 Monate einen Sicherheitsvorfall zu verzeichnen hatte. Anfällige Software war mit einem Faktor zwei der häufigste Grund für eine Klassifizierung als riskant. Von den untersuchten eine Million Seiten nutzen 355.804 entweder schwachstellenbehaftete Software oder griffen auf Hintergrund-Domains zu, die verwundbare Software einsetzen; 166.853 fielen in die Kategorie bekannt, während 31.938 kürzlich einen Sicherheitsvorfall hatten.
Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die Zahl der Hintergrundanfragen, die Inhalte zu Web-Browsern senden, um 25mal höher sind, als originäre User-Anfragen. Die Übeltäter, die in dem Report aufgedeckt werden, schließen Destinationen ein, die namentlich weithin unbekannt sind. Allerdings gehören sie zu großen Anzeigen-Netzwerken, die sich hinter den weltweit größten und am häufigsten frequentierten Medienseiten verbergen, wie etwa News-Seiten, großen Zeitschriften und anderen populären Informationsquellen wie Wetter oder Stock-Fotos.

"Im Web zu Browsen ist ein Sprung ins Unbekannte. Wir wussten bereits, dass Anzeigen-Netzwerke Risiken für die Öffentlichkeit und für Unternehmen darstellen. Aber die extremen Werte, die 2016 mit 46 Prozent der am häufigsten besuchten Web-Sites erreicht wurden, zeigen, dass Unternehmen dieses Problem angehen müssen", erklärt Kowsik Guruswamy, CTO bei Menlo Security.

Riskante Seiten konnten niemals einfacher ausgebeutet werden

Exploit-Kits sind heutzutage für jedermann zugänglich. Tatsächlich gibt es Videos, die eine schrittweise Einführung in die Anwendung geben. Eine besondere Kenntnis ist kaum noch notwendig. Unterstrichen wird diese Entwicklung durch die Tatsache, dass das durchschnittliche Alter verdächtiger Cyber-Angreifer deutlich gesunken ist.

Konventionelle Sicherheits-Produkte bieten keinen adäquaten Schutz

Das Problem wird dadurch verschärft, dass die meisten Produkte für die Malware-Prävention versuchen, zwischen "guten" und "bösartigen" Elementen zu unterscheiden und danach Policies aufstellen, die gute Inhalte zulassen und böse blockieren. Tatsächlich ist diese Unterscheidung niemals perfekt, so dass die Wahl der Policy immer das Risiko einschließt, die falsche Entscheidung zu treffen. Zusätzlich erlauben Unternehmen gewöhnlich den Zugang zu beliebten Web-Sites, um die Produktivität zu erhöhen. In Anbetracht des gegebenen Risikos in Verbindung mit fast der Hälfte der Seiten ist eine auf Kategorisierung beruhende Sicherheitsstrategie offensichtlich nutzlos.

Phishing-Attacken können auch seriöse Seiten nutzen

Auch wenn konventionelle Phishing-Attacken das Aufsetzen einer betrügerischen oder "Spoof"-Seite erfordern, so macht es die schiere Zahl der anfälligen vertrauenswürdigen Seiten für Angreifer recht einfach, eine seriöse Seite zu kompromittieren und den Link als Teil einer Phishing-Attacke zu versenden. Mit diesem Ansatz brauchen Hacker nicht länger zu fürchten, dass URL-Filter den Angriff vereiteln, und sie vermeiden Anomalien der Link-Adresse wie Schreibfehler, spezielle Zeichen oder Zahlenwerte, die einen Verdacht aufkommen lassen. Der Klick auf einen korrekt aussehenden Link innerhalb der Phishing-Mail kann dem Anwender einen Malware-Exploit einbringen, der entweder Ransomware liefert oder den Beginn eines größeren Schadens bedeutet.

"Die Menlo-Analyse bestätigt das Internet-Problem - die Nutzung durch Unternehmen und Konsumenten ist notwendig, aber riskant", kommentiert Michael Suby, Vice President von Stratecast bei Frost & Sullivan. "Malware-Entwickler haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie Erkennungstechniken umgehen können. Auch wenn die Erkennung ein wesentliches Element darstellt, die Preisgabe von Informationen zu verhindern, so ist sie doch niemals umfassend garantiert. Wir glauben, dass die Isolationstechnologie für die konventionelle Nutzung des Internet einen aufstrebenden Ansatz darstellt, die Risiken beim Web-Browsen und beim Klicken auf Links in E-Mails zu reduzieren."

Der Report steht unter https://www.menlosecurity.com/state-of-the-web-ig-lp-2016 zum Download bereit.




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Herr Uwe Scholz
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