(openPR) Berlin, 16.09.11 Die Vadis Media GmbH stellt fest, dass die Hälfte aller Reiseunternehmen mit expliziten Reisedestinationen auf den Standard-Social-Media-Kanälen vertreten sind, jedoch 71 Prozent keine Strategien besitzen, diese profitabel für sich und ihren Kundenstamm einzusetzen. Die Studie von TOUROM „Social Media in der Reisebranche“ hält fest, bevorzugtes Medium, wie sollte es anders sein, ist das reichweitenstarke facebook mit 48 Prozent. Das zweitgrößte Stück der Sahnetorte geht an Twitter mit immerhin noch 33 Prozent und die Schwarzwaldkirsche tüpfelt mit 23 Prozent Google Places auf die Süßspeise des Webs.
Der Studie nach ist dies eigentlich ein toller Wert. Doch ohne Strategie ist dieser Aufwand eben für die Katz. Das hängt stark damit zusammen, dass man es als Nebensächlichkeit betrachtet und die Pflege sich kaum von privaten Accounts unterscheidet. Gerade einmal ein Drittel würzt mit diesem Marketinginstrument mit mehr als 4 Stunden der Arbeitswoche. Bei den Diskussionsforen über eigene Produkte, Marken und Sonderofferten ist die Suppe noch fader, fahrige 15 Prozent der Anbieter verfolgen diese. Da scheint zweifellos Handlungsbedarf zu bestehen. Die Studie der Faber Touristik Consulting, die 4000 Mitarbeiter der Tourismusbranche in Kooperation mit der Fachhochschule Worms befragte, wertete Folgendes aus:
Im Durchschnitt haben die 36 Prozent der Veranstalter 751 Follower auf Twitter, wobei 14 Prozent keine haben. Durchschnittliche Tweets liegen bei 312; 24 Prozent haben keinen bis maximal 25 Veröffentlichungen. Bei Youtube hat gerademal ein Viertel der Reiseveranstalter einen eigenen Kanal. Dabei wird aufgerundet die Hälfte bei eben dieser Sparte erwähnt. Hochgeladene Videos erzielen ein Gesamtvolumen von gut 39.000 Klicks. Die eigene Webseite verweist zu 28 Prozent auf ihre Fanpages. Die Sharefunktion bleibt weitergehend unbeachtet und nur 24 Prozent nutzen Social Bookmarks. Michael Faber der Initiator erkennt: „Es gibt noch viel Potential, die Möglichkeiten von Social Media voll auszuschöpfen. Die Veranstalter haben Nachholbedarf in Sachen Professionalität, Kreativität und Durchhaltevermögen. Die regelmäßige Betreuung ist ein zentraler Erfolgsfaktor.“ Anmerkend zu sagen ist, dass Reisedestination weitaus eifriger sind beim Social-Media-Marketing, dicht gefolgt von Hotellerie und Verkehrsträgern.









