(openPR) Die Wirtschaft boomt, Werbe-Agenturen suchen handeringend Personal. Der Arbeitsmarkt fur Kreative strotzt vor Jobs und Chancen. Was bleibt, was kommt? Geschaftsfuhrer der auf die Kommunikationsbranche spezialisierten Personalberatung DESIGNERDOCK ziehen Resumee und verraten die wichtigsten Trends fur 2017.
Vier wichtige Trends lassen sich aus den vergangenen zwolf Monaten ablesen.
• Agiles Arbeiten, Teilzeit und Remote arbeiten werden immer wichtiger. • Gute Leute kosten gutes Geld.
• Unternehmen punkten vor Agenturen.
• Keiner kommt mehr um ausgepragtes digitales Know-How herum.
Petra Graef, Geschaftsfuhrung DESIGNERDOCK Munchen: „2016 fiel stark auf, dass sich immer mehr Junioren mit fundiertem Digitalwissen bewerben, doch im mittleren und seniorigen Bereich fehlt es an guten Leuten. Ganz generell stehen Top-Kandidaten vor mehr Optionen denn je. Deshalb unser Tipp an unsere Kunden: Lieber schnell zu - und auch mal etwas tiefer in die Tasche - greifen, bevor es ein anderer tut! Auch raten wir zu Offenheit fur internationale Kandidaten, die noch nicht fließend deutsch sprechen, sowie flexiblere Arbeitszeiten und Teilzeit-Engagements.“
Ulrike Schwarzenberg, Geschaftsfuhrung DESIGNERDOCK Frankfurt: „Der Standort Frankfurt hat an Profil gewonnen. Seit dem Brexit wirbt die Stadt damit, Europas neue Finanzmetropole zu werden. Das befeuert die Branche: Die meisten Agenturen in Frankfurt leben nach wie vor vom Finanzdienstleistungsbereich. Wirklich neu ist die Start-Up Landschaft in Frankfurt. Das vergangene Jahr hat unglaublich viele Jung-Unternehmer in die Stadt gebracht, die sich mit digitalen Innovationen auf dem Finanzsektor ausprobieren.“
Beate Reuther, Geschaftsfuhrung DESIGNERDOCK Zurich: „In diesem und im kommenden Jahr steht fur uns alles im Zeichen von digitalen Kompetenzen. Die von uns initiierte Weiterbildung im Interaktionsdesign „Interactivedock“ zeigt wie dringend die Wirtschaft qualifiziertes Personal braucht. Seit neuestem werden vermehrt echte Partner als Arbeitnehmer gesucht. Diese bringen ihre eigenen Kunden mit und sind in der Lage, eigenstandig und wirtschaftlich zu denken. Wir vermuten, dass dieser Trend sich fortsetzt.“
Robert Mende, Geschaftsfuhrung DESIGNERDOCK Hamburg: „Das Problem war 2016 nicht mehr einen Job zu finden, sondern den Job zu finden, der wirklich passt und den Kandidaten gefallt. Wo stehe ich? Wo will ich hin? Braucht es einen Wechsel? Unsere Beratung konzentriert sich immer mehr auf passgenaues Matchmaking. Der Trend geht außerdem dahin, das gesamte HR-Recruiting auszulagern.“
Linda Graze, Geschaftsfuhrung DESIGNERDOCK Stuttgart: „Uns halt die Generation Y stetig auf Trab. Unsere Kandidaten suchen verstarkt Teilzeitlosungen (75-80 Prozent) und auch unsere Kunden verstehen mehr und mehr, dass eine ganze Generation ihre Entscheidungen eher von einem guten Team und verbesserter Life-Work Balance abhangig macht, als
von Karriere und Gehalt. Wir gehen davon aus, dass sich 2017 diese Veranderung am Personalmarkt noch weiter entwickeln wird.“
Kristin Louis, Geschaftsfuhrung DESIGNERDOCK Berlin: „Unsere Berliner Kandidaten sind in der komfortablen Lage, sich ihre Jobs mehrheitlich aussuchen zu konnen. Am starksten hat der UX-Bereich 2016 angezogen. Im digitalen Bereich suchen unsere Kunden immer mehr auch Projektmanager aus den Bereichen Film und Storytelling. Der Trend zur Inhouse Kreation vor allem auch im Bereich eCommerce nimmt zu.“
Maria Roth, Geschaftsfuhrung DSIGNERDOCK Wien: „Flache Hierarchien und bereichsubergreifendes Arbeiten sind in Osterreich auch 2016 wieder Trend. Magister- und sonstige Titel sind nicht mehr unbedingt die Eintrittskarte fur einen Einstieg auf Unternehmensseite. Gefragt sind Profis mit Agenturerfahrung, die das Arbeiten auf unterschiedlichsten Brands in relativ hoher Taktung gewohnt sind und dementsprechend dynamisch und flexibel agieren konnen.“









