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Digitale Lösungen im Bauwesen ausgezeichnet

29.11.201615:17 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Die Digitalisierung verändert momentan vielerorts Arbeitsweisen und -prozesse. Im Bauwesen sind die Potenziale von Vernetzung und digitalen Arbeitsmethoden besonders groß, da hier viele Beteiligte sehr komplexe Prozesse durchlaufen. Das Zauberwort, mit dem künftig alles schneller, einfacher und wirtschaftlicher gehen wird, heißt BIM: Building Information Modeling (BIM) ist eine Arbeitsmethode, bei der digitale, objektorientierte Informationen von der Planung über die Bauausführung bis hin zum Betrieb eines Gebäudes oder eines Infrastrukturbaus eingesetzt werden.




Musterbeispiele für digitale Planungsprozesse


Mit dem BIM AWARD 2016 hat der BIM CLUSTER STUTTGART, eine Initiative von Architekten und Ingenieuren, einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der Projekte prämiert, die den Mehrwert und das Potenzial der BIM-Methode im digital basierten Kooperieren und Handeln aufzeigen – ob in Unternehmenskooperationen oder wissenschaftlichen Netzwerken. Die Siegerprojekte in der Übersicht:

1. Kategorie Forschung / Lehre Institut für Baubetriebslehre der Universität Stuttgart für das Modul »Bauprozessmanagement in der Praxis«
2. Kategorie Prozesse / Organisation BAM Deutschland AG, Stuttgart für den Neubau des Felix Platter Spital in Basel
3. Kategorie Besondere Projekte MATTHÄUS SCHMID GmbH & Co. KG, Baltringen bei Ulm für das neue Logistikgebäude Space 4.1 der Trumpf GmbH
4. Kategorie Besondere Projekte – Sonderpreis Werner Sobek Stuttgart AG für das National Museum Katar


Vor rund 150 Gäste und im Beisein der Staatssekretärin des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Katrin Schütz, konnten die siegreichen Einreichungen ausgezeichnet und in kurzen Vorträgen präsentiert werden. »Das Fraunhofer IAO erkennt die zentrale Stellung des Mittelstands im Bauwesen und beschäftigt sich deshalb im Besonderen mit der Einführung der Digitalisierung im Bauwesen vor diesem Hintergrund« erklärte die stellvertretende Institutsleiterin des Fraunhofer IAO, Prof. Anette Weisbecker, im Rahmen der Preisverleihung und ergänzte: »Die daraus entstehenden besonderen Anforderungen an Organisation und Technologie sind Schlüsselfaktor für den Erfolg dieses Wandels.« Ein Musterbeispiel dafür, wie die Gebäudeplanung unter Einbeziehung aller Beteiligten an einem zentralen, digitalen Gebäudemodell, dem »digitalen Zwilling« erfolgen kann, ist das »Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE« des gastgebenden Fraunhofer IAO: In regelmäßigen virtuellen Baubegehungen wurden alle Planer stets zeitgleich über den Planungsstand transparent und »erlebbar« informiert.


Fraunhofer IAO unterstützt den digitalen Wandel beim BIM Award 2016


Aktuell lieg ein Schwerpunkt der Digitalisierung noch auf der Phase der Gebäudeplanung. Für die Zukunft liegen noch große Potenziale in der akuten Bauphase mithilfe automatisierbarer Möglichkeiten der Vorfertigung – ohne dabei den Unikatcharakter eines Bauwerks zu verlieren. Vor allem in der Nutzungsphase wird der digitale Gebäudezwilling Betriebsprozesse unterstützen und die Effizienz steigern. Für das Fraunhofer IAO ist dabei die Verknüpfung solcher digitaler Betriebsmodelle zu energieeffizienten, klimaneutralen und verkehrsoptimierten Lebensräumen in der Morgenstadt besonders relevant. Als Gastgeber des BIM Awards 2016 möchte das Institut daher ein Zeichen für die Unterstützung von Projekten setzen, die den Mehrwert und das Potenzial der BIM-Methode im digital basierten Kooperieren und Handeln aufzeigen.

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