(openPR) Erfolgreichste Innovation der Melitta-Gruppe ausgezeichnet
Minde, Juli 2006. Melitta hat in diesem Jahr zum ersten Mal ein Produkt aus der Unternehmensgruppe als erfolgreichste Innovation ausgezeichnet. Sie-ger ist die Melitta® cup, ein Spezialitätenvollautomat für die Gastronomie, des Unternehmensbereichs Melitta SystemService. Dr. Thomas Bentz, persönlich haftender Gesellschafter der Melitta-Gruppe, überreichte den Melitta Innovati-onspreis an Peter Tintelnot, Geschäftsführer von Melitta SystemService, und sein Team. Ort der Verleihung war das MARTa Museum in Herford, das aufgrund seiner innovativen Architektur und seiner ambitionierten Ausstellungskonzepte einen angemessen Rahmen bildete.
Der Melitta Innovationspreis
Die Melitta Gruppe verdankt ihre Existenz einer Innovation. Die 35jährige Dresdner Hausfrau, Melitta Bentz, hatte 1908 die Methode der Kaffeezubereitung mit Filter und Papier erfunden. Dieses System ist immer noch die beliebteste Art der Kaffeezubereitung und wird weltweit erfolgreich vermarktet. Mit innovativen Ideen und Produkten schaffen Unternehmen Wachstum. Die Stärkung der Innovationskraft ist deshalb für den wirtschaftlichen Erfolg besonders wichtig. Melitta will mit dem Innovationspreis, der erstmals in 2006 und künftig alle zwei Jahre verliehen wird, alle Gesellschaften und Mitarbeiter der Gruppe motivieren, an Innovationen zu arbeiten, die im Markt erfolgreich sind. Dr. Thomas Bentz: „ Wir wollen erreichen, dass von diesem Preis eine Signalwirkung für eine neue Innovationskultur in unserer Unternehmensgruppe über alle Un-ternehmensbereiche und Landesgesellschaften hinweg ausgeht. Alle Mitarbei-ter sollen für den Innovationsprozess, von der Idee bis zur erfolgreichen Markteinführung, motiviert werden.“ Der Preis hat Symbolwert und besteht aus einem Glasquader mit Lasergravur für das Siegerunternehmen sowie Anstecknadeln mit Brillantsplitter und Urkunden für jedes Teammitglied.
Die Bewerber 2005/2006
Für den ersten Innovationspreis haben sich drei der sieben Unternehmensbe-reiche der Melitta-Gruppe beworben.
Cofresco brachte den Toppits® Zipper® Beutel in die Wertung, einen reißfesten und wieder verschließbaren Folienbeutel für die Aufbewahrung von Lebensmitteln. Dass es sich dabei um ein bestehendes Produkt handelt, das in den USA bereits erfolgreich vermarktet wird, schränkt die positive Wertung nicht ein. Auch bereits existierende Produkte, die in neuen Märkten erfolgreich eingeführt werden, gelten in der Melitta-Definition als Innovation.
Melitta USA bewarb sich mit einem Sortiment neuer aromatisierter Kaffees. In-novativ ist hierbei die Idee, aromatisierte Kaffees im klassischen Lebensmitteleinzelhandel, also einem Massenpublikum anzubieten, und nicht wie üblich über Spezialitätengeschäfte. Melitta Kaffees mit Haselnuss- und Vanillearoma verbuchten jährlich zweistellige Umsatzzuwächse und machen mittlerweile ein Viertel des Melitta-Kaffeeumsatzes in den USA aus.
Sieger ist in diesem Jahr der Spezialitätenvollautomat Melitta® cup von Melitta SystemService. In der Begründung der Jury heißt es: „Diese Maschine vereint die Bedürfnisse der Gastronomen und ihrer Gäste. Während der Trend zu Milchkaffeegetränken wie Cappuccino nach wie vor ungebrochen ist, wünschen sich vor allem kleinere Betriebe hochwertige Vollautomaten mit geringem Pfle-geaufwand. Die Melitta® cup ermöglicht erstmals die hygienische Verwendung von Trockenmilch in einem Vollautomaten, der gleichzeitig ganze Bohnen verwendet. So benötigt sie keinen Kühlschrank für Frischmilch und serviert den-noch auf Knopfdruck einen fertigen, perfekten Latte Macchiato. Dieses Konzept hat die Kunden so sehr überzeugt, dass die Melitta® cup ihre Planziele deutlich übertreffen konnte. Sie hat internationale Designpreise wie den „reddot design award“ erhalten.“
Das Bewerbungsverfahren
Teilnehmen können alle Mitarbeiter (als einzelne Person oder als Teammitglied) der Melitta Gruppe mit Produkteinführungen. Es werden nur wirtschaftlich er-folgreiche innovative Produkte bewertet. Als „innovatives Produkt“, werden neue Produkte oder neue Kategorien verstanden. Auch die erstmalige Einführung eines bestehenden Produktes in einem neuen Markt ist eine Innovation. Das neue Produkt muss mindestens zwei volle Kalenderjahre am Markt sein.
Für die Bewertung der eingereichten Vorschläge wurde eine Jury benannt, die aus internen und externen Mitgliedern besteht. Von Melitta sind Dr. Hartmut Engler, Dr. Annette Kahre und Werner Lange im Team. Die externen Fachleute sind Professor Dr. Bernd Kriegesmann (Institut für angewandte Innovationsforschung, Bochum) und Tassilo Zimmermann (Lebensmittelzeitung).
Die Jury bewertet die eingereichten Bewerbungen nach einem Punktesystem bestehend aus quantitativen und qualitativen Kriterien wie z.B. Erreichung des Geschäftsplans, Innovationstiefe, Kategoriekompetenz. Wichtig ist, dass die Verkaufsziele für das neue Produkt im Vergleich mit den Geschäftsplänen/-konzepten erreicht oder übertroffen wurden.
Melitta Innovationsquote im Aufwärtstrend
Dass Melitta mit seinen Innovationen auf einem guten Weg ist, zeigt der stetige Anstieg der Innovationsquote (Anteil der Produktinnovationen am Gesamtumsatz) von 4,6% in 2003 auf 6,9% in 2004 und 8,2% in 2005. Dr. Thomas Bentz anlässlich der Verleihung des Melitta Innovationspreises: „Wir können Sie nur ermutigen weiterzumachen und mit vielen erfolgreichen Produktinnovationen nicht nur die Innovationskraft sondern auch die Ertragskraft unserer Gruppe zu stärken.“









