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Demonstration gegen Theater-Kürzungen: „Nein!“

11.07.200615:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Nordhausen (smn). 500 Menschen haben gestern Abend vor dem Nordhäuser Theater gegen die geplanten Kürzungen der Landesmittel für die Nordthüringer Theater- und Orchester GmbH demonstriert. Als Vertreter der Träger der GmbH sprachen sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Nordhausens Landrat Joachim Claus und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer zum Teil sehr emotional gegen die geplanten und für Nordthüringen überproportionalen Kürzungen aus. Zur Demonstration hatten die Fraktionen des Stadtrates aufgerufen.
Nordhausens Theater brauche erneut ein Wunder, wie es sie bereits mit der Gründung und dem Wiederaufbau des Theaters nach dem Krieg gegeben habe, sagte Frau Rinke. „Unser Theater ist das Resultat von Entbehrungen, das Produkt harter Arbeit der Menschen hier; das jahrelange Ringen um seinen Erhalt ging über das Lebensnotwendige hinaus. Deshalb arbeiten Sie mit uns an einem neuen Theaterwunder - den Erhalt der Bühne in seiner jetzigen Form“, rief die Oberbürgermeisterin den Demonstranten zu.
Die Begründung des Kultusministers, dass die Kulturquote in Thüringen zu hoch sei, sei zweifelhaft, „mit Sicherheit trifft es aber für Nordthüringen nicht zu: Für uns - den so genannten `Rest´- stehen pro Einwohner 3,66 Euro zur Verfügung, ansonsten sind es im Freistaat 20,29 Euro“, so die Oberbürgermeisterin.
Drastische Worte fand auch Landrat Joachim Claus: „Bei dem, was Minister Goebel gesagt, kann einem übel werden. Wenn das vom Land tatsächlich gewollt ist, dann sollten wir uns überlegen, ob wir noch in diesem Freistaat bleiben wollen.“ Bürgermeister Kreyer sagte: „Machen Sie Ihrem Unmut Luft - Nordhausen uns Sondershausen stehen in diesem Kampf zusammen. Es ist gerade die Kleinteiligkeit der Orchester- und Theaterlandschaft, die Thüringen ausmacht. Selbst wenn Erfurt und Weimar zusammengehen, entsteht dort keine Mailänder Skala.“
Der 86-jährige Nordhäuser Rudi Klose sagte: „Ich habe mit meinen Händen dieses Haus hier nach dem Krieg aufgebaut, es war bald wieder bespielbar, das war unserer Leistung und ist unserer Verpflichtung. Kann das nicht auch Herr Althaus verstehen, der ja so oft in Thüringen ist? Ich sage Nein zu den Kürzungen - ich will, dass dieses Haus hier bestehen bleibt! Wir müssen kämpfen.“

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