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Post-Mortem-Fotografie als Impulsgeber für Roman

15.11.201613:28 UhrKunst & Kultur
Bild: Post-Mortem-Fotografie als Impulsgeber für Roman
© Nora Amelie
© Nora Amelie

(openPR) Indie-Autorin schreibt über den Tod

- Warum fotografiert man den Tod?
- Wir können das Sterben nicht mehr aushalten
- Sand des Vergessens

Berlin (nora.amelie/15.11.2016) „Der Impuls für diese Story kommt aus der Totenfotografie“, sagt die Berliner Autorin Nora Amelie. „Sand des Vergessens“ heißt ihr gerade erschienener zweiteiliger Roman. Darin erzählt sie die Geschichte einer jungen Frau, die geprägt ist vom frühen Verlust des Vaters und nun das Erbe ihrer Großmutter antreten muss. Die Hoffnung, endlich auch ein lange gehütetes Familiengeheimnis zu lüften, entpuppt sich als Schock. Denn in unzähligen skurrilen Bildern begegnet ihr nur das Antlitz des Todes. „Diese Sammlung historischer Post-Mortem-Fotografien verändert Nathalies Vorstellung vom Sterben“, erklärt Nora Amelie. „Zumal sie erstmals auch in das Gesicht ihres toten Vaters blickt.“ Warum fotografiert man den Tod?, fragt sie sich. Und begibt sich auf eine Reise, an deren Ende sie vor dem sprichwörtlichen Nichts steht, sich aber dennoch angenommen fühlt.

„Diese besondere Art, der Toten zu gedenken, ist in unseren Breiten längst nicht mehr üblich“, so die Autorin. „Doch mit der Totenfotografie ist auch unsere Fähigkeit verloren gegangen, das Sterben auszuhalten.“ Ihre Romanfigur Nathalie erfährt, dass der Tod Schweigen bedeutet und einen Verdrängungsprozess in Gang setzt. Damit kann sie sich nicht zufrieden geben. Denn die Rätsel der Vergangenheit hindern sie daran, in der Gegenwart glücklich zu sein. „Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, stirbt auch ein Teil von uns selbst“, ist Nora Amelie überzeugt. Ihre Protagonistin beginnt erst dann, den Verlust zu kompensieren, als sie bereit ist, einem anderen Mann einen Platz in ihrem Leben einzuräumen. Dem Arzt Maxim. Seine Lieblingstherapie sind Berührungen. „Unglaublich heilsam für seelischen Schmerz“, konstatiert Amelie.

Der Berliner Autorin liegt nicht daran, den Tod als großes Drama darzustellen. Vielmehr möchte sie mit ihrem Roman „Sand des Vergessens“ dazu ermuntern, das Sterben ebenso als Teil des Lebens zu begreifen wie die Geburt. Sie fängt die leisen Töne ein. Die Sehnsüchte, die uns bewegen und die wir oft nicht zu stillen vermögen. Die Ängste, die man nicht abschütteln kann. Und den Wunsch loszulassen, sich frei zu fühlen und unbefangen. Nora Amelie gibt dem Tod aber nicht nur ein menschliches Gesicht. Sie macht ihn für Nathalie und Maxim erlebbar. Als stetig in Bewegung begriffene, unweigerlich alles verschlingende riesige Wanderdüne. Zerstörend und doch von bizarrer Schönheit in dem, was sie hervorbringt. Mehr Informationen über die Autorin und ihre Romane unter http://www.nora-amelie.de. „Sand des Vergessens“ erschien als eBook und Taschenbuch auf amazon.

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