(openPR) Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten
- Mobbing-Roman erschienen
- Basis sind eigene Erfahrungen der Autorin
- Story soll helfen, Mobbing zu entlarven
- Jeder 4. wird gemobbt, darunter viele Workaholics
Berlin (nora.amelie/24.08.2018) »Mobbing traumatisiert für's Leben«, ist Nora Amelie überzeugt. Die Berliner Autorin hat gerade einen Roman zum Thema veröffentlicht. Darin ist die Personalmanagerin einer Arztpraxis dem Psychoterror ihrer Kollegen und zusätzlich den Demütigungen ihres Ehemannes ausgesetzt. Viel zu spät erkennt sie, was geschieht und in welcher Gefahr sie schwebt. Dennoch lässt die Autorin ihre Geschichte positiv enden. »Auch wenn das im wahren Leben oft nicht der Fall ist«, räumt sie ein. »Trotzdem wollen von Mobbing Betroffene Licht am Ende des Tunnels sehen. Dringend.« Nora Amelie weiß, wovon sie spricht. Sie ist selbst in die Mobbing-Falle geraten.
Obwohl diese Erfahrung in ihren Roman einfließt, geht es Amelie in ihrer Story um eine künstlerische Annäherung an den Stoff. Entsprechend stark überzeichnet sie. Ihre Protagonistin Tania durchlebt die sprichwörtliche Hölle. »Dem mitfühlenden Leser (möchte es) schier schlecht werden«, meint ein Rezensent angesichts des Arsenals an Mobbing-Aktivitäten allein nur im Job https://www.amazon.de/dp/B07G1G14XF. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Tatsache, dass Tania schwanger ist und ihr Mann auf Abtreibung drängt. »Alle Welt scheint sich gegen sie verschworen zu haben«, beschreibt Nora Amelie die Situation ihrer Hauptfigur und ergänzt: »Mobbingopfer fühlen sich häufig unverstanden.«
Die eigenen Erlebnisse der Berliner Autorin liegen mehr als zehn Jahre zurück. Und doch erinnert sie sich an vieles, als sei es gestern geschehen. »Das hat das Schreiben dieses Romans zu einem Kraftakt gemacht«, bekennt sie. Für ihre Figur Tania sollte die Situation positiv ausgehen. »Ich möchte keine falschen Hoffnungen wecken. Vielmehr will ich den Leser dafür sensibilisieren, Mobbing zu erkennen. Im Fall der Fälle muss er außerdem wissen, wo er Hilfe bekommt.« Als Betroffener brauche man Distanz zum Geschehen, sagt sie. Gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, über das Geschehene zu sprechen. »Aus der Mobbing-Falle findet man nicht allein heraus«, so Nora Amelies Überzeugung. »Mobbing ist eine Spirale, die immer abwärts führt.«
Experten gehen davon aus, dass jeder vierte Berufstätige im Verlaufe seines Arbeitslebens das Risiko hat, gemobbt zu werden. Opfer sind jedoch nicht per se schwach, auch wenn es Frauen häufiger trifft als Männer. »Für die Opfer-Position reicht es, im Job perfekt sein zu wollen«, klärt Nora Amelie auf. Lange Arbeitszeiten, Erreichbarkeit am Wochenende oder im Urlaub, Arbeiten im Krankheitsfall – so genannte Workaholics sind eine beliebte Zielgruppe für Psychoterror. Den wiederum betreiben Kollegen, Vorgesetzte oder beide zusammen, wie im Fall der Personalmanagerin Tania aus Amelies Roman.
»Dark Dancers – Tania« ist der dritte Band einer Reihe um den Psychologen Dr. Eric Kahlus und die verschiedenen Interpretationsansätze von Macht und Unterwerfung. Der Roman ist als eBook und Taschenbuch bei amazon erhältlich. Weitere Informationen sowie ein Erfahrungsbericht über Mobbing finden sich auf dem Blog der Autorin.







