(openPR) Im Herbst/Winterprogramm 2018/19 des Periplaneta Verlag Berlin erscheint der zeitphilosophische Roman „Post Mortem“ von Martin Riemer in der Edition Periplaneta. In seinem Debüt bringt der promovierte Neurowissenschaftler die Toten ins Heute zurück, um sie mit Fragen nach Vergänglichkeit und Ewigkeit, Wahrheit und Illusion zu konfrontieren.
„Post Mortem“ erscheint als hochwertiges, 306-seitiges Softcover – und ebenfalls als eBook für Kindle, iPad & Co.
Über das Buch:
Simone läuft durch die Straßen von New York, ohne zu wissen, wie sie dorthin gekommen ist. Ihre letzte Erinnerung: ihr Jahrzehnte zurückliegender Tod. Max macht sich Sorgen um seinen an Schizophrenie leidenden Bruder, der sich unsterblich glaubt und die Momente zwischen den Momenten sieht. Seine Freundin Zoe hat vor wenigen Tagen erfahren, dass sie nur noch Monate zu leben hat.
Diese und andere Figuren setzen sich in „Post Mortem“ auf vielfältige Weise mit Tod und Sterblichkeit auseinander. Sie (ver-)zweifeln an der Wirklichkeit ihrer Wahrnehmungen, ihrer Identität und an dem Wesen der Zeit. Sie hadern mit der Liebe und stellen sich der Frage nach der Existenz eines freien Willens. Leser, die sich in der (Geistes-)Geschichte auskennen, werden in einigen der Wiedergekehrten so einflussreiche Gestalten wie Simone de Beauvoir, Che Guevara oder Arthur Schopenhauer erkennen. Diese, in die Jetztzeit zurückgeworfenen Protagonisten sehen sich damit konfrontiert, wie die Nachwelt mit ihren Ideen umgeht. Ihre Leben und die der Menschen, deren Weg sie kreuzen, scheinen auf sonderbare Weise miteinander verbunden zu sein.
„Post Mortem“ ist ein rätselhafter, kühner Roman, der seine Leser herausfordert und das Unbegreifliche aus vielen Perspektiven beleuchtet, mal still und nachdenklich, mal in verstörenden Bildern.
Über den Autor:
Martin Riemer, geboren 1981, ist Neurowissenschaftler und forscht an der Wahrnehmung von Zeit und Raum. Er ist Mitglied der Society for Neuroscience und veröffentlicht Artikel in internationalen Fachzeitschriften. Er lebt in Magdeburg und Groningen. In seinem Debütroman Post Mortem verknüpft er Themen aus seiner Forschung mit philosophischen Ansätzen. Auf unterschiedlichste Weise werden seine Romanfiguren mit den Grenzen naturwissenschaftlicher Erkenntnis konfrontiert. Zu seinen literarischen Vorbildern gehören Jorge Luis Borges und Stanislaw Lem.
Das Werk:
MARTIN RIEMER: „Post Mortem“
September 2018, Periplaneta Berlin, Edition Periplaneta
1. Print: Buch, Softcover 306 S., 20,6 x 13,5 cm, ISBN: 978-3-95996-113-4, GLP: 14,80 € (D)
2. Digital: eBook; ISBN: 978-3-95996-114-1, GLP: 7,99 € (D); erhältlich als epub und als Kindle













