(openPR) Intelligente Vergütungssysteme, um gute Mitarbeiter zu halten und neue dazuzugewinnen
Hamburg, 24.10.2016. Norddeutschlands Unternehmen sind zur Zeit mit einer relativ guten Auftragslage gesegnet. Allerdings kehrt sich für viele Betriebe dieser Segen gerade in einen Fluch um, denn die Aufträge können mangels Personal nicht alle abgearbeitet werden. Besonders im Handwerk und den technischen Berufen stellt dies zur Zeit ein handfestes Problem dar: Es wird immer schwerer, gutes Personal zu halten, weil der Personalmarkt mit vielen Jobangeboten lockt. Gar neues Personal zu gewinnen, erscheint vielen Betrieben daher im Moment schier unmöglich. Wer seine Lohnspirale nicht ins Unermessliche drehen möchte, hat daher nur eine Chance: intelligente Vergütungssysteme, die dem Mitarbeiter mehr Netto vom Brutto verschaffen.
In Zeiten guter Auftragslage entwickelt sich der Personalmarkt zum Arbeitnehmermarkt: Gute Mitarbeiter können höhere Löhne und Gehälter verlangen. Doch dieses System ist nicht endlos steigerbar, da die Margen der Unternehmen nicht in gleicher Höhe mitwachsen. Um gute Mitarbeiter dennoch zu halten und Bewerbern attraktive Anreize zu offerieren, bietet der Staat daher intelligente Vergütungssysteme mit alternativen Lohnbausteinen, die steuer- und abgabefrei sind.
Diese Lohnoptimierungsmodelle erlauben es dem Arbeitgeber, seinen Mitarbeitern finanzielle Anreize oder zusätzliche Benefits aus den Bereichen Sport, Versicherungen oder Warenbezug zu bieten, so dass der Arbeitnehmer mehr Nettogehalt oder einen entsprechenden Gegenwert aus seinem Brutto beziehen kann. Diese intelligenten Vergütungssysteme sind branchenübergreifend und unabhängig von Tarifbindungen einsetzbar. Einen Haken haben Sie jedoch: Sie sind für den Arbeitgeber hinsichtlich Vielfalt, Anwendung und Möglichkeiten relativ unübersichtlich.
Andrea Jüschke, Partnerin der Ritter + Partner Hamburg Steuerberatungsgesellschaft mbB aus Hamburg, erklärt, worauf Arbeitgeber achten sollten: „Intelligente Vergütungssysteme, bei denen die Finanzbehörde steuerliche Spielräume zulässt, bedürfen einer guten steuerlichen, aber eben auch arbeitsrechtlichen und lohnrelevanten Beratung. Nicht jedes Modell lohnt sich für jeden Betrieb und nicht jeder Lohnbaustein ist für jeden Mitarbeiter relevant oder auch gar interessant! Und da sowohl steuerlich als auch arbeitsrechtlich viele Vorschriften zu beachten sind, raten wir immer dazu, einen Steuerberater mit ins Boot zu holen, der exakt auf diese Thematik spezialisiert ist. Sonst kann der vermeintliche steuerliche Vorteil sich schnell ins Gegenteil verkehren.“
Hartmut Geiler, ebenfalls Partner bei Ritter + Partner, ergänzt: „Um die steuerlichen Vorteile für jede Rechtsform, Unternehmensgröße, Art der Mitarbeiter und Gehaltsstufe richtig zu berechnen, bedarf es einer Spezialsoftware, die diese Risiken bereits berücksichtigt und rechtlich abgesicherte Ergebnisse liefert. Wer also darüber nachdenkt, das Thema Lohnoptimierung einzusetzen, sollte seinen Steuerberater fragen, ob er auf dieses Thema spezialisiert ist und mit der dafür vorgesehenen Software arbeitet.“
Ist der geeignete Steuerberater einmal gefunden, lassen sich jedoch erstaunliche Lohn- und Gehaltsoptimierungen erreichen - und das selbst für Teilzeit-Beschäftigte. So können Arbeitgeber ihren zukünftigen Lohnaufwand reduzieren, haben kaum verwaltungstechnischen Aufwand bei der Abrechnung und können ihre wertvollsten Mitarbeiter durch mehr Netto vom Brutto halten und neue Bewerber durch attraktive Gehaltsmodelle für sich gewinnen.













