(openPR) 29.12.2003
Strombeschaffung teurer - Hessisches Wirtschaftsministerium genehmigt neue Tarife
Vom 1. Januar 2004 an wird der Strom der entega teurer. Das hessische Wirtschaftsministerium stimmte einem entsprechenden Antrag der gemeinsamen Vertriebsgesellschaft von HSE (HEAG Südhessische Energie AG) und Stadtwerke Mainz AG nach Prüfung der Kostenlage zu. Ursache für die Preisanhebung seien vor allem höhere Kosten für die Strombeschaffung sowie eine leichte Mehrbelastung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Arbeitspreise der Allgemeinen Tarife steigen im Mittel um brutto 0,52 Cent brutto je Kilowattstunde beziehungsweise um 3,4 Prozent.
Zeitgleich werden auch die Verrechnungspreise der Allgemeinen Tarife für die Ein- und Zweitarifmessung um brutto 1,80 Euro (netto 1,55 Euro) sowie die Grundpreise im Mittel um brutto 3,60 Euro (netto 3,12 Euro) pro Jahr angehoben. Umgerechnet auf einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden bedeutet das eine Erhöhung von insgesamt 3,9 Prozent; absolut sind das 23,60 Euro brutto mehr pro Jahr.
Bei Sondervertragskunden mit Premium-Stromtarifen ändern sich die Grund- und Arbeitspreise entsprechend. Der Grundpreis erhöht sich um durchschnittlich brutto 0,46 Euro je Monat (brutto 5,52 Euro je Jahr), der Arbeitspreis um brutto 0,53 Cent je Kilowattstunde.
Die Preise für elektrische Speicherheizungen der entega werden ebenfalls zum 1. Januar 2004 der aktuellen Kostensituation angepasst. Je nach Tarif steigen die Preise für den Brutto-Endpreis zwischen sechs und zehn Prozent. Die einzelnen Tarife werden am 29. Dezember über Anzeigen in den regionalen Tageszeitungen veröffentlicht.
Die entega Vertrieb GmbH und Co. KG versorgt insgesamt rund 650.000 Kunden in Südhessen und in Mainz und Umgebung mit Strom und Gas. Sie zählt zu den bedeutenden Energiedienstleistern im Rhein-Main-Neckar-Raum. Infos gibt es im Internet unter www.entega.de oder zum Ortstarif: Telefon 0180 1 368342.
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