(openPR) Ein Arzt ohne seinen typischen Arztkittel ist undenkbar, oder? Ebenso wie ein Pilot ohne Uniform kaum als Pilot wahrgenommen werden würde. Einerseits ist unser Alltag von solchen Kleidungsvorschriften geprägt, andererseits gibt es klare Richtlinien für das Tragen von Richter Roben. Denn auch vor Gericht ist das Tragen der Anwaltsrobe klar geregelt und kann mitunter zu Diskursen führen oder gar Verhandlungen, wenn ein Anwalt sich scheinbar weigert, sich optisch in die Riege seiner Kollegen zu integrieren.
Tatsächlich ist das Tragen der sogenannten Kutten, also der Anwaltsrobe oder anderer Roben, Pflicht. Schon König Friedrich Wilhelm I. forderte ein gewisses äußeres Erscheinungsbild, um die Advocati als solche erkennbar zu machen. So kommt es, dass die wallenden langen Mantel – heute elegant glänzende Richter Roben – bis heute das Bild auf diversen Gerichten und Ämtern prägen.
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Gerade älteren Richtern ist es für das Image sehr wichtig, dass eine standesgemäße Kleidung getragen wird und sich jeder einem ungeschriebenen Verhaltenscodex unterwirft. Das mag für Außenstehende oft überzogen wirken, aber die Traditionen spielen eine wichtige Rolle. Man identifiziert sich, über den Beruf, die Roben.
Natürlich hätte die fehlende Anwaltsrobe keinen Einfluss auf ein Urteil, aber die Außenwirkung sollte man in der Tat nicht unterschätzen. Vieles spielt unbewusst mit, da die Roben doch sehr beeindruckend sind und man dem Richter, der Person, die sie trägt, eine gewisse Kompetenz, Ehrfurcht, Akzeptanz nicht abspricht. Man sollte sich also bemühen, diesen Anspruch gut zu erfüllen und das zeigt sich bereits bei der Auswahl einer hochwertigen Anwaltsrobe von hoher Qualität.












