(openPR) Diese Veranstaltung ist eine der ersten großen Publikumsveranstaltungen in Berlin zur Frage, wie man von den neuen digitalen Gesundheitsanwendungen als Betroffene/r profitiert. „E-Health“ wird hier zum Anfassen, Anschauen und Fragen für den Normalverbraucher sichtbar und begreifbar. In der Ausstellung im Wappensaal werden sehr nutzerorientiert und so anschaulich wie möglich neueste digitale Hilfsmittel präsentiert: z.B. Exoskelett, Rollstuhl mit Augensteuerung, virtuelle Handprothese zur Computersteuerung, Blinden-Leitsystem per App oder barrierefreier Notruf für gehörlose Menschen. Außerdem werden und Gesundheits- und Medizin-Apps vorgestellt, z.B. dem Bereich Depression, Herzinsuffizienz, Diabetes und Demenz. Darunter ist eine Online-Verhaltenstherapie für Paruresis, das ist eine Phobie bekannt als „Schüchterne Blase“, d.h. die Betroffenen können keine öffentlichen Toiletten nutzen.
Im Vortragsprogramm im Festsaal informieren Expert_innen allgemeinverständlich über grundlegende Dimensionen der Digital Health wie Nutzenbewertung, Datenschutz und Sicherheit – was unterscheidet z.B. eine Gesundheits-App von einem Medizinprodukt? Wie der Verbraucher erkennen, welche Apps „sicher“ sind, und wie wird der Nutzen nachgewiesen? Welche Bedeutung hat Barriefreiheit bei der App-Entwicklung? Wege zu einer stärkeren Patientenbeteiligung und Nutzerorientierung werden diskutiert, wie auch die Frage, wie die digitalen Innovationen schnell für die Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen nutzbar werden. Referent_innen kommen u.a. von der Bundeszentrale für Verbraucherschutz, dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundestag, den Krankenkassen und aus der Entwicklerszene. Die Veranstaltung verspricht vielfältige Begegnungen und rege Diskussionen. Diesmal, im Gegensatz zu den vielen E-Health-Veranstaltungen, aus der Betroffenenperspektive, denn auch für die digitale Gesundheitsversorgung gilt: nichts über uns ohne uns.
Ort und Zeit: Montag, 17.10.2016 Rotes Rathaus, Berlin 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Programminformationen: http://lv-selbsthilfe-berlin.de/veranstaltungen/17-oktober-2016-digitale-hilfsmittel/
Die Ausstellung kann man unabhängig vom Vortragsprogramm besuchen.









