(openPR) Einmal im Leben möchte ich dem Menschen begegnen, der mir ohne versteckten Vorwurf erlaubt zu sein, der ich bin. Diese Worte spricht Heinrich von Kleist in dem Prosastück KeinOrt.Nirgends – ahnend schon, dass die Begegnung mit Caroline von Günderode jenen Horizont eröffnen könnte, der ihm mit anderen Menschen verschlossen bleibt. Doch diese Begegnung hat real nicht stattgefunden. Das reale Leben endete für beide mit dem Freitod.
Inspiriert von Christa Wolfs Text begibt sich Anne Schneider mit KEINORT.FINSTERNIS auf eine performative Suche nach Ursachen und Auswirkungen der hierzulande am weitesten verbreiteten psychischen Erkrankung: Die Depression gilt als Volkskrankheit, die Statistiken zufolge immer weiter zunimmt. Aufbauend auf Erfahrungsberichten und literarischen Vorlagen entsteht das Kaleidoskop eines Krankheitsbildes, das nicht nur für Kleist und Günderode das frühzeitige Lebensende bedeutet hat.
Anne Schneider präsentiert nach Das BiestA den zweiten Teil ihrer Trilogie AUßENWELTEN. Gemeinsam mit der Choreografin Victoria Hauke und einem Team aus SchauspielerInnen, TänzerInnen und SängerInnen wird das Phänomen der Depression unter die Lupe genommen.
KEINORT.FINSTERNIS
frei nach Motiven von Christa Wolf
Berlin-Premiere 13. Oktober 2016 – 20 Uhr
14. / 15. / 16. Oktober 2016 – 20 Uhr
5. / 6. / 7. / 8. Januar 2017 – 20 Uhr
Karten
12,- / erm. 8,- Euro
030 / 902 953 817
Theater unterm Dach
Danziger Str. 101
10405 Berlin
www.theateruntermdach.de
















