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Antioxidatives Ernährungs-Potential und das Risiko für Schlaganfälle

19.09.201613:22 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Antioxidatives Ernährungs-Potential und das Risiko für Schlaganfälle
Antioxidatives Ernährungs-Potential und das Risiko für Schlaganfälle (Foto: J. Mühlbauer/Fotolia)
Antioxidatives Ernährungs-Potential und das Risiko für Schlaganfälle (Foto: J. Mühlbauer/Fotolia)

(openPR) Die Menge an Antioxidantien aus der Ernährung kann vermutlich die Neigung zu Schlaganfällen beeinflussen. Frauen profitieren möglicherweise stärker von einer an Antioxidantien reichen Ernährung.

In unserer Nahrung sind eine Fülle von Antioxidantien enthalten. Viele Vitamine, Mineralstoffe und zahlreiche Pflanzenstoffe haben antioxidative Wirkungen.


Einige Studien zeigten bereits, dass eine Ernährung, die reichlich Antioxidantien enthält, sowohl systemische Entzündungen im Körper als auch den oxidativen Stress verringern kann. Beide sind, zusammen mit dem Übergewicht und dem Rauchen, bekannte Risikofaktoren für die Entstehung von Schlaganfällen. Doch bisher ist vieles in der Forschung über die komplexen Beziehungen zwischen Antioxidantien und dem Risiko für Schlaganfälle nicht näher geklärt.

Das gilt zum Beispiel für möglicherweise unterschiedliche Beziehungen bei den Geschlechtern. Mit einem Antioxidantien-Status (NEAC, Non Enzymatic Antioxidant Capacity) lassen sich die synergistischen Interaktionen der Nahrungs-Antioxidantien genauer bestimmen. Mit diesem Index untersuchte eine Gruppe von italienischen und schwedischen Forschern nun die Beziehungen von Antioxidantien und dem Schlaganfallrisiko in einer großen Bevölkerungsgruppe.

An der Studie waren 34.555 Männer und Frauen im Rahmen der Swedish National March Cohort beteiligt. Mit einer Ernährungs-Befragung wurde bei allen Teilnehmern die jeweilige Antioxidantien-Kapazität in ihrer Ernährung zu Beginn der Studie 1997 ermittelt. Hinzu kamen Daten aus weiteren Befragungen bis 2010. Im Lauf der gesamten Studienzeit ereigneten sich in dieser großen Gruppe 1.186 Schlaganfälle, davon waren 860 ischämisch, 201 hämorrhagisch und 125 nicht näher bestimmt. Wurde das Antioxidantien-Potential mit den Schlaganfällen in Beziehung gesetzt, zeigten sich Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Nur bei den Frauen war die Beziehung statistisch signifikant.

Im Vergleich zu Frauen mit dem geringsten Antioxidantien-Potential in der Ernährung hatten Frauen mit den besten Antioxidantien-Werten ein um 27 % geringeres Risiko für einen Schlaganfall. Beim ischämischen Schlaganfall war das Risiko mit 35 % sogar noch geringer.

Unser Tipp: Spezielle Antioxidantien-Formeln mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen können die Aufnahme von Antioxidantien verbessern.

Quelle: Luca Colarusso et al., Dietary Antioxidant Capacity and Risk of Stroke in a prospective cohort study of Swedish Men and Women. In: Nutrition, Online-Veröffentlichung vom 27.7.2016, doi: 10.1016//j.nut.2016.07.009.

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