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Grund erkannt – Gefahr gebannt

30.01.200813:28 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) SRAclinic von apoplex medical technologies ermöglicht Stroke Units die schnelle Ursachenaufklärung nach primär erfolgten Schlaganfällen und hilft das Risiko für darauffolgende zu minimieren

Pirmasens, Januar 2008 - Die Vermeidung eines Schlag­anfalls steht vor dem Hintergrund der damit verbundenen weitreichenden Einschnitte in die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patienten im Mittelpunkt aller medizinischen Anstrengungen. Ist er dennoch eingetreten und erstversorgt, geht es nach der Akutbehandlung in den Schlaganfallspezialstationen der Krankenhäuser insbesondere darum, die Ursache schnell und sicher abzuklären, um eine zielgerichtete Therapie einzuleiten sowie das Risiko weiterer Schlaganfälle und ihren meist noch gravierenderen Folgen zu minimieren. Hierfür bietet die apoplex medical technologies GmbH, Pirmasens, jetzt mit ihrem Internet-basierten Screening-Verfahren SRAclinic ein zuverlässiges Analysesystem an, das dank der Möglichkeit, vorhandene Technologien zu nutzen und fallbezogen abzurechnen, zudem in Anschaffung und Nutzung betont kostengünstig ist. Das auf EKG-Daten aufsetzende System interpretiert über ein mathematisches Verfahren eine Veränderung der Herzratendynamik, die mit dem Einsetzen eines Vorhofflimmerns – eine der häufigsten Schlag­anfallursachen – einhergeht und nach Ende einer Flimmer-Episode nicht immer sofort aufhört.



„Unser Verfahren ist bloßen Langzeit-EKGs in einem entscheidenden Punkt deutlich überlegen“, betont Dr. Roland Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter bei apoplex medical technologies, mit Blick auf die herkömmliche Methode zum Nachweis von Vorhofflimmern. „Wir sind in der Lage, Patienten mit einem Risiko für paroxysmales Vorhofflimmern auch dann zu identifizieren, wenn es während der Untersuchung zu keiner Flimmerepisode gekommen ist. Das wird durch den Einsatz mathematischer Verfahren möglich, mit deren Hilfe schließlich auch in Stroke Units die Ursachen kryptogener Schlaganfälle eingegrenzt werden können.“

Mit nur einem Verfahren verschiedene Aspekte abdecken

SRA (steht für: Schlaganfall-Risiko-Analyse) wird nicht nur in Stroke Units (SRAclinic) für die retrospektive Ursachenforschung und damit zur Vermeidung sekundärer Schlaganfälle eingesetzt, sondern auch von Ärzten (SRAdoc) und Apotheken (SRAscreen) im Rahmen der allgemeinen Vorsorge. Hier geht es darum, vor allem bei Menschen über 45 Jahren das unter Umständen auch nur gelegentlich auftretende Vorhofflimmern zu entdecken, um rechtzeitig konkrete Gegenmaßnahmen einleiten zu können, noch bevor es zu körperschädigenden Folgen wie Schlaganfall und Demenz kommt. Denn neueste Untersuchungen belegen ein gleiches Schlaganfallrisiko für paroxysmales und permanentes Vorhofflimmern (siehe auch Ärzte Zeitung vom 22. Januar 2008). Besondere Relevanz hat dies für Risikogruppen wie Personen mit Übergewicht oder Bluthochdruck, Diabetikern und Rauchern, Personen mit übermäßig hohem Alkoholgenuss oder mit Schild­drüsenüberfunktionen, aber auch bei Leistungssportlern und von Herzinsuffizienz Betroffenen.

Hintergrund: Vorhofflimmern und Schlaganfall

Beim Schlaganfall handelt es sich um ein plötzlich eintretendes lebensbedrohliches Ereignis, bei dem Teile des Gehirns nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts ereignen sich hierzulande jährlich etwa 200.000 solcher auch als Hirninfarkt bezeichneten Vorfälle. Dabei verursacht allein das Vorhofflimmern in Deutschland an die 50.000 Schlaganfälle pro Jahr und beschleunigt zudem den Fortschritt der vaskulären Demenz; sie gilt somit als der größte einzelne Risikofaktor für das Erleiden eines Schlaganfalls. Die „Volkskrankheit“ Vorhofflimmern lässt sich effektiv therapieren, und bei rechtzeitiger Behandlung sinkt das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, von 24 auf rund sieben Prozent. Kommt es dennoch zu einem erstmaligen Schlaganfall, überleben diesen jüngsten Untersuchungen zufolge 80 bis 85 Prozent der Betroffenen. Zu bedenken ist, dass etwa 8 bis 15 Prozent der Patienten bereits im ersten Folgejahr einen zweiten Hirninfarkt erleiden; in den ersten Wochen liegt hierfür die Wahrschein­lichkeit mit 50 Prozent am höchsten und nimmt dann mit fortschreitender Zeit ab. Da die sekundären Schlaganfälle meist zu noch schwerwiegenderen Beeinträchtigungen des Patienten führen als die primären, ist eine schnelle Ursachenermittlung zur Einleitung verhindernder Maßnahmen von höchster Wichtigkeit.

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