(openPR) Regelmäßig wird in Zeitungen und Zeitschriften vor Spam-E-Mails gewarnt. Betrüger versuchen mit gefälschten Rechnungen oder ähnlichen Tricks, an Daten von Nutzern zu kommen. Diese Daten können im schlimmsten Fall sensible Bankdaten sein, mit deren Hilfe die Betrüger Konten leerräumen und so zu einem erheblichen finanziellen Verlust führen können. Aber auch andere Tricks, wie etwa das verschicken von gefälschten Rechnungen, können Leser von Spam-Mails dazu veranlassen, Geld an Personen zu überweisen: Ohne dass sie die Leistung, die berechnet wird, in Anspruch genommen haben. Die Beträge bei dieser Vorgehensweise sind meist so gewählt, dass sie die Betroffenen nicht schmerzlich vermissen würden. Mithilfe von Androhung der Beauftragung eines Anwalts oder von Inkassounternehmen, wird zusätzlich Druck aufgebaut, so dass häufig überwiesen wird, um die vermeintlich drohenden, negativen Konsequenzen abzuwenden.
Um für die Thematik Spam zu sensibilisieren, hat Levato ein Spam-Lexikon erstellt, das die gängigsten Tricks der Betrüger anhand zahlreicher Beispiele erklärt und den Lesern zeigt, woran Spam-Mail zu erkennen ist. „Wenn man eine E-Mail erhält, in der eine ausstehende Rechnung eingefordert wird, ist das heutzutage nicht unbedingt unüblich“, erklärt Andreas Dautermann, Gründer von Levato. „Viele Menschen bestellen online und dann erfolgt auch der Kontakt zu Unternehmen häufig via E-Mail. Die Macher hinter den Spam-Mails machen sich aber zu Nutze, dass viele Menschen Angst davor haben, etwas falsch gemacht zu haben, dass Mehrkosten entstehen könnten oder dass es einen negativen SCHUFA-Eintrag gibt. In Spam-Mails wird also häufig Druck aufgebaut und wenn dann noch die Unsicherheit dazu kommt, ob man vor einigen Wochen nicht vielleicht doch etwas bestellt hat, dann ist man schnell versucht, den Betrag einfach zu bezahlen. Gerade wenn es nur 30 oder 40 € sind.“
Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat bei einer Befragung für die Deutsche Telekom herausgefunden, dass bereits 48 Prozent aller Deutschen schon einmal Opfer von Cyber-Kriminalität geworden sind. „Dieser Wert ist erschreckend hoch und könnte durch einfache Maßnahmen deutlich reduziert werden“, sagt Dautermann. Dabei sind vor allem Malware, Trojanische Pferde oder Würmer weit vorne: Mit einem dieser Probleme mussten sich demnach bereits 45 Prozent der Befragten herumärgern. „Wenn man weiß, worauf bei Mails zu achten ist, wird man selbst nicht zu den Betroffenen gehören. Mein Tipp, der viele Probleme gar nicht erst aufkommen lässt: Klicken Sie nicht auf Links, wenn Sie den Absender nicht kennen; lesen Sie E-Mails aufmerksam, denn häufig sind es kleine Details, die eine Fälschung auffliegen lassen, und nutzen Sie unser neues Buch ‚Tricks der Spam-Mafia‘, dort finden Sie Antworten.“









