(openPR) Osterreich pruft aktuell eine Verschiebung der Prasidentschaftswahl. Grund dafur sind fehlerhafte Briefwahlkarten, die derzeit im Umlauf sind. Nach Ansicht von Polyas, sollten diese Probleme der Startschuss fur eine ernsthafte Debatte uber die Einfuhrung von Online-Wahlen sein.
Es ist eindeutig, dass die Wahler die Alternative zur Prasenzwahl schatzen und deswegen zur Briefwahl tendieren. Doch jetzt braucht es eine Alternative zur Briefwahl. Denn hier haufen sich die Probleme, wie die Situation in Osterreich zeigt.
Fehler bei der Auszahlung der Briefwahlkarten haben bereits zu der Neuauflage der Stichwahl zwischen Alexander Van der Bellen und Nobert Hofer gefuhrt. Diese Neuwahl sollte am 2. Oktober stattfinden. Doch jetzt wird uber eine Verschiebung des Termins nachgedacht. Grund sind wieder Probleme mit Briefwahlkarten sein.
Diese Unstimmigkeiten sollten der Startschuss fur eine ernsthafte Diskussion uber die Online-Wahl sein.
Die Vorteile einer Online-Wahl gegenuber einer Briefwahl liegen auf der Hand: Die Produktionskosten sinken, die Wahlbeteiligung steigt und das Ergebnis steht am gleichen Abend fest. Es sind keine falschen Auszahlzeiten mehr moglich.
Ein Blick nach Estland zeigt, dass es machbar ist. Dort sind Online-Wahlen bei den Parlamentswahlen schon seit Jahren moglich.









