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NETZ hilft 11.000 Menschen in Bangladesch

08.09.201615:25 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: NETZ hilft 11.000 Menschen in Bangladesch
Mit Booten machen lokale Partner von NETZ eine Bestandsaufnahme im Katastrophengebiet
Mit Booten machen lokale Partner von NETZ eine Bestandsaufnahme im Katastrophengebiet

(openPR) Eine verheerende Flut hatte im Sommer den Norden Bangladeschs heimgesucht. Mehr als 500.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und fanden Zuflucht in Notunterkünften. 106 Menschen starben. Die Entwicklungsorganisation NETZ e.V. leistete rasche Hilfe und weist auf den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Überschwemmungen in Bangladesch hin.



„Unsere Hilfe hat vielen Opfern der Flutkatastrophe das Überleben gesichert “, berichtet Peter Dietzel von der in Wetzlar ansässigen Bangladesch-Organisation NETZ, „unsere Partner vor Ort haben Menschen aus ihren überfluteten Häusern gerettet und Schwimmwesten ausgegeben“. Laut Angaben des Geschäftsführers brachten lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als 68 Tonnen Lebensmittel mit Lastwagen und Booten in die vom Hochwasser abgeschlossenen Dörfer. Sie versorgten 11.000 Menschen mit Babynahrung, Reis, Linsen, Kartoffeln, Salz und Öl sowie Wasserreinigungstabletten und Seife. Vor allem Kinder, schwangere und stillende Mütter, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung erhielten die Hilfe. Auch Ärzte waren im Einsatz. Familien, die ohne Dach über dem Kopf im Regen ausharrten, wurden mit Kunststoff-Planen ausgestattet. Private Spenden sowie Zuschüsse der Bonner Organisation HELP e.V. und des Entwicklungshilfeklubs in Wien ermöglichten die schnelle Versorgung der Bevölkerung im Katastrophengebiet.

In den vergangenen Jahren hatte NETZ bereits die Aufschüttung von Flutschutz-Arealen im Gebiet des mächtigen Brahmaputra-Flusses ermöglicht, ein nördlicher Nebenarm des Ganges. Während der Flut fanden dort zehntausende Menschen Unterkunft. Ebenso retteten sie sich in Schulen des Vereins, die als Maßnahme der Katastrophenvorsorge auf aufgeschütteten Flächen errichtet worden waren. Auch ihre Kühe, Ziegen und Hühner konnten die Dorfbewohner hier in Sicherheit bringen.

Nach dem Sinken der Pegelstände erfolgt die Bestandsaufnahme. „Bangladesch ist ein Frontstaat des Klimawandels“, formuliert Dietzel, obwohl das Land mit seinem geringen CO2-Ausstoß fast nichts zur Erderwärmung beitrage. Seit 35 Jahren ist Dietzel in der Entwicklungszusammenarbeit mit dem südasiatischen Land tätig. Nach seiner Beobachtung ist die Bevölkerung entlang der großen Flüsse im Norden besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Die verheerende Flut dieses Jahres steht für den NETZ-Geschäftsführer in diesem Zusammenhang. Schon immer habe es Überschwemmungen in Bangladesch gegeben. „Doch durch die Erderwärmung steigt die Verdunstungsmenge im Indischen Ozean“, erläutert er, „im Monsun regnen diese Wassermassen an den Hängen des Himalayas ab, die Flüsse im Norden Bangladeschs und Nordosten Indiens schwellen dadurch wesentlich stärker an als in früheren Jahrzehnten.“ Laut Dietzel hat die diesjährige Flut die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstört, vor allem in Dörfern, in denen NETZ bisher nicht tätig war. Der Verein möchte deshalb möglichst vielen Menschen ein Startkapital zur Verfügung stellen, sodass sie sich eine Existenz aufbauen können.

Das Spendenkonto von NETZ ist bei der Volksbank Mittelhessen: IBAN DE82 513 900 0000 0000 6262. Als gemeinnützige Organisation trägt NETZ e.V. das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI), es steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

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