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Vernissage der GEDOK im CJD Bonn

30.08.201617:28 UhrVereine & Verbände
Bild: Vernissage der GEDOK im CJD Bonn

(openPR) Am letzten Sonntag im August 2016 wurde im Tagungs- und Gästehaus des Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD – Die Chancengeber), Graurheindorfer Str. 149, 53117 Bonn Castell, die Ausstellung „… und freitags Fisch“ mit Werken von 17 Künstlerinnen der GEDOK Bonn (Gemeinschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnen) eröffnet.


„Für die Ausstellung haben die Künstlerinnen das Thema „ … und freitags Fisch“ in ihren Werken künstlerisch interpretiert und das vielfältige Thema der sogenannten „Rituale, der immer wiederkehrenden Handlungen, die in unserem Leben eine Rolle spielen oder gespielt haben“ zu verdeutlichen versucht“, erklärte Waltraud Pritz, Fachgruppenleiterin Bildende Kunst GEDOK Bonn. Sie hatte gemeinsam mit Bodo Westhoff, Hoteldirektor im CJD Bonn, diese Ausstellung der 17 Künstlerinnen ermöglicht. Bodo Westhoff kam die Anfrage von Waltraud Pritz, die Ausstellung im CJD Bonn zu gestalten, gerade recht, sah er doch darin eine gute Möglichkeit das Tagungs- und Gästehaus besonders zu verschönern.
Zu sehen sind Ausdrucksformen: ob Malerei, Collage, Fotografie, Holzschnitt oder Installation im Foyer des Gästehauses, in der Hausbar, draußen im Gartenbereich und im Speisesaal des CJD Bonn.
„Der Titel dieser Ausstellung lautet „und freitags Fisch“, und erst einmal ¬– ganz nüchtern betrachtet – beinhalten diese drei Worte nur die eine Information: Wann und was es zum Essen gibt. Jedoch verbirgt sich gleichzeitig hinter diesen Worten eines der gängigsten Rituale im christlichen Glauben, denn jeder Freitag ist ein Gedenktag an Karfreitag – den Todestag Christi –, an dem die Christen fasten und eben kein Fleisch essen sollten“, erklärte Kunsthistorikerin Dr. Ilka Wonschik das Thema der Ausstellung in ihrer Einführung in die gewählten Werke bei der Eröffnungsfeier, zu der rund hundert Gäste gekommen waren.
„Diese Werke sind eine vielschichtige, spannende, humorvolle und
auch originelle Umsetzung zum Thema Rituale“, betonte Wonschik.
Lilo Brockmann und Roswitha Rausch haben sich ganz bewusst zuerst einmal mit den Kernaussagen „und freitags Fisch“ auseinander gesetzt.
Lilo Brockmann verbindet in ihrem Foto-Transfer „Das Freitag-Fisch-Gericht“ gekonnt Fotografie mit Malerei. Der Betrachter sieht auf dem ersten Blick einen aufmerksam gedeckten Tisch – mit einer Fischkonserve –, doch beim genaueren Hinsehen erkennt er die Verfremdungen und wird seine Wahrnehmung neu hinterfragen. Roswitha Rausch bezieht sich bei ihren Arbeiten „Freitags Fisch 1 und 2“ konkret auf das Fischessen zu Karfreitag. Dieser religiöse Ansatz wird verstärkt durch das stilisierte Kreuz im Bildhintergrund.
Sich von dem Titel dieser Ausstellung zu lösen und den Schwerpunkt auf die eigene Interpretation zu dem Symbol Fisch zu legen, ist der künstlerische Ansatz von Iris Adomeit, Irmelis Hochstetter, Heidi Kuhn, Klara Lempert und Ljiljana Nedovic-Hesselmann. Sie distanzieren sich von dem Ritual des Fischessens und kehren zu dem Ursprung – also dem Fisch – zurück. Der Ansatz hierbei kann gesellschaftskritisch, spirituell oder auch sehr persönlich sein, wie bei Irmelis Hochstetter. Das Gemälde von Ljiljana Nedovic-Hesselmann „Ichthys“ stellt Geburt und Tod dar.
Brigitta Büssow wählt einen ganz außergewöhnlichen Weg, denn bei ihrer Arbeit „Schiffchen falten“ beginnt der künstlerische Prozess schon mit dem Falten des ersten Origami-Schiffchens. Auf diese Weise beschäftigt sich die Künstlerin im übertragenen Sinn mit dem freitäglichen Fischessen, aber auch mit einem Ritual aus ihren Kindertagen. Es sind 334 Schiffchen, also hat die Künstlerin sich 334-mal über ein Ritual mit ihren Erinnerungen und den damit verbundenen positiven als auch negativen Gefühlen auseinandergesetzt.
„Religiöse Rituale können Halt und Orientierung geben, wie z. B. auch in den Fotoarbeiten „Feuerstelle I, II, III“ von Ellen Dornhaus. Licht ist hier Bestandteil von kirchlichen Festen, oder Besinnung in Form der Kerzen in einer Kirche.
Ganz losgelöst von einem religiösen Aspekt sind die Werke von Sabine Hartert, Barbara Hook, Elsbeth Tatarczyk-Welte, Lilo Werner und Marita Windemuth-Osterloh. Hier ist die Rede von unseren Alltagsritualen, wie z. B. dem samstäglichen Waschtag, der schwäbischen Kehrwoche, der sich immer wiederholenden Fußballbegeisterung oder dem vermeintlichen Abwehren von Unheil durch Aberglauben.
Frei von jeglicher gegenständlichen Darstellungsweise sind das Gemälde „Immer die 7“ von Rose Kretschmar und die Skulptur „Zwei-Heit“ von Claudia Quick. Rose Kretschmar beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der mystischen als auch göttlichen Zahl 7, die in der Bibel und Mysterien immer wieder vorkommt.
Die Skulptur von Claudia Quick besteht aus Maschinenteilen einer ausrangierten Bettfederreinigungsmaschine. Claudia Quick haucht diesen Maschinenteilen ein neues Leben ein. Ihrer ursprünglichen Funktion entledigt, können diese flexiblen Stahlschläuche neuen Bahnen folgen. Sie können sich miteinander, zueinander oder gegeneinander bewegen; sie könne sich inspirieren oder eben auch einengen.

Diese spannende, originelle und humorvolle Ausstellung ist noch bis zum 21. Mai 2017 im CJD Bonn anzuschauen. Die Werke sind auch käuflich zu erwerben bis auf das Werk „Schiffchen Falten“ von Brigitta Büssow, das unverkäuflich ist. So kostet z.B. das Bild zur Fußballbegeisterung von Marita Windemuth – Osterloh 180 Euro, Ichthys von Ljiljana Nedovic-Hesselmann 1500 Euro oder das Gemälde „Enge“ von Heidi Kuhn 2800 Euro.

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