(openPR) Es ist amtlich, Studien über die Gesundheit am Arbeitsplatz belegen, dass sich der Gebrauch von Laptops, Computern und den allgegenwärtigen Smartphones auf das Sehvermögen und dessen Entwicklung auswirken. Außerdem klagen 68 Prozent der Menschen im Alter von 20 bis 30 Jahren über digitalen Augenstress (Augenärzte in Münster informieren dazu www.augenaerzte-in-muenster.de). Nur wenige Menschen haben tatsächlich Kenntnis darüber, wann es gefährlich wird, elektronische Geräte zu benutzen und vor allem, was dagegen helfen würde. Heutzutage ist die Zahl der 20-29 Jährigen Twens in Deutschland drei mal so hoch, wie vor 65 Jahren.
Die Benutzung von sämtlichen Bildschirmgeräten ist der Auslöser dafür, vermuten Forscher. Befragungen haben ergeben, dass 37 % der Menschen im Alter von 21 - 35 Jahren mehr als neun Stunden ein digitiales Gerät nutzen und dies täglich! Außerdem haben Studien erwiesen, dass längeres Starren auf einen Monitor aus nächster Nähe und fehlendes, natürliches Licht zu immenser Kurzsichtigkeit führen kann. Bis zum 30. Lebensjahr eines Menschen regt beides das Wachstum des menschlichen Auges an: Dieses wird länger als gewohnt. Des Weiteren begünstigen ausgedehnte Bildungszeiten eine Kurzsichtigkeit. Der kurze Sehabstand ist auch hier eine der Hauptursachen. Es gibt aber auch eine gute Nachricht für alle Nutzer von digitalen Geräten: Auszeiten an der frischen Luft, Bewegung bei einem Spaziergang im Wald und regelmäßige Sehtests begünstigen ein gesunde Entwicklung und geben auch Sicherheit bei der individuellen Einschätzung der Sehkraft/leistung. Menschen, die bereits das 30. Lebensjahr erreicht haben sind durch Arbeiten am Computer aus nächster Nähe nicht gefährdet, da ihr Augapfel bereits ausgewachsen ist. Sedefizite fallen durch intensive Bildschirmarbeit allerdings schneller auf. Die Elastizität der Linse nimmt mit zunehmenden Alter ab.
Je schlechter sie sich den Enfernungswechseln anpassen kann, desto erforderlicher ist eine Brille, die auf die Sehdistanz exakt zum Computer abgestimmt ist. Dies ist ab 40 Jahren in der Regel der Fall. Betroffene versuchen, das verschwommene Bild durch Bewegung und Vor-und Zurückneigen von Körper und Kopf zu ändern bzw. verbessern. Diese unnatürliche Haltung wiederum fördert Kopfschmerzen, Rückenleiden, Verspannungen, oder schlimmstenfalls sogar Haltungsschäden zu Tage. Das Kuratorium Gutes Sehen empfiehlt zur Entlastung, Bildschirmbrillen. Diese sind im Gegensatz zu Gleitsicht- und Lesebrillen für Sehdistanzen zwischen 40 und 90 Zentimetern perfekt optimiert. Rasante Blickwechsel, die über 30 000 Mal täglich zwischen Bildschirm, Kollegen und Tastatur stattfinden, sind dann problemloser möglich.
Arbeitgeber als Unterstützer und Förderer
Wenn eine Bildschirmbrille nachweislich für eine Tätigkeit notwendig ist, übernimmt der Arbeitgeber die Kosten, dies ist so festgelegt im Arbeitsschutzgesetz § 3. Wenn die Ergebnisse zeigen, dass eine schlichte, marktübliche Brille für die Bildschirmarbeit nicht sehr gut geeignet ist, kann der Arbeitnehmer Ansprüche auf eine spezielle Bildschirmbrille, geltend machen. Präzise Informationen hierzu und einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen kann jeder Beschäftigte beim Betriebsrat oder der Berufsgenossenschaft einholen.
Tipps, um seine Augengesundheit positiv zu erhalten und zu beeinflussen
Sogar 20 Prozent der Kinder, die in Deutschland leben, leiden unter nicht entdeckten Sehfehlern. 60 Prozent dieser Sehschwächen werden viel zu spät erkannt. Ab dem dritten Lebensjahr sollten Kinder einem Augenarzt vorgestellt werden. Bei auffälligen Sehdefiziten sollten Eltern schon mit einem 6-Monate alten Baby einen Augenarzt aufsuchen. Die Kurzsichtigkeit solch junger Kinder wird durch kurze Sehdistanzen und zu wenig natürliches Licht begünstigt. Kinder sollten elektronische Geräte nur selten nutzen und lieber nach draußen zum Spielen gehen. Eltern sollten ihre Kinder dazu animieren, lieber draußen an der frischen Luft zu Spielen. Durch einen höheren Bildungsgrad ist die Wahrscheinlichkeit der Kurzsichtigkeit ebenfalls höher. Erwachsene und Jugendliche sollten ihre persönliche Sehfähigkeit/leistung mindestens alle zwei bis drei Jahre untersuchen lassen. Fast jeder dritte Computerarbeiter klagt über Verspannungen und Augenbeschwerden. Bildschirmbrillen sorgen bei Sehdefiziten für besseres Sehen und allgemein für eine entspanntere Haltung. Sollte es zwingend notwendig sein, muss der Arbeitgeber die Kosten dafür tragen.









