(openPR) [Issigau, 23.08.2016] Lange Zeit waren Farben in der Kirche verpönt und auch die Menschen, die Priesterkleidung tragen, standen diesem Thema skeptisch gegenüber. Mittlerweile hat Farbe ihren Einzug gehalten. Der Großteil der Priesterkleidung ist noch immer klassisch, auch in klassischen Farben, während das Collarhemd in einer beachtlichen und überraschend bunten Farbpalette zu bestellen ist. Auch die Priesterkleidung ist heute wesentlich alltagstauglicher geschnitten und ermöglicht eine größtmögliche Bewegungsfreiheit. Das Collarhemd gibt es in hellen und dunklen Tönen. Manche davon sind sehr bunt, aber das schafft bei vielen Kirchenbesuchern ein neues Vertrauen in Veränderung. Solche veränderlichen Prozesse sind auch in der Kirche wichtig und steuern vielleicht auch beim Collarhemd etwas mehr Farbveränderung mitunter bei.
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Die Paramente, also die bei der Messe verwendeten Tücher und Altartücher, sind weiterhin eher im klassischen Farbbereich angesiedelt wie Weiß oder Bestickungen sowie Verzierungen in goldenen oder silbernen Farbtönen, mitunter mit Perlen und Pailletten zusätzlich verschönert. Die Trends generell sind eher spartanisch, abgesehen von der beeindruckenden Farbpalette, die für ein Collarhemd mittlerweile angeboten werden.
Bei der Auswahl wäre wichtig zu bedenken, dass die Farbe vom Träger als angenehm empfunden wird. Symbolträchtige Farben sind in der Kirche nicht die geeignete Wahl und erzeugen mitunter unerwünschte Effekte, da jeder auf bestimmte Farben anders reagiert. Persönliche Erinnerungen, auch farblich, prägen und führen unter Umständen zu negativer Voreingenommenheit. Im Zweifelsfall sollte man sich also für eine weniger auffallende Farbe entscheiden und diese erst sanft antesten. Außerdem ist das persönliche Wohlfühlen im Collarhemd ein weiterer Faktor bei der Entscheidung.













