(openPR) Der Singener Autor Georg Braun (Pseud.) hat sich ein spannendes wie aktuelles Thema vorgenommen: Wie kommt ein deutscher Jugendlicher in die Fänge des IS?
Singen am Hohentwiel: Er recherchierte und studierte die Nachrichten über das beängstigende und in Atem haltende Thema, wie deutsche Jugendliche in die Fänge des Islamischen Staates geraten. Dabei stellte Braun im Wesentlichen drei Faktoren fest:
1) Verwahrlosung durch das engere Umfeld, was nicht heißt, dass die Eltern arm sein müssen; oft sind es Kinder aus der Bildungsschicht, deren Nachwuchs auf die Fährte der teuflischen Seelenfinger geraten
2) Religiose Indifferenz; Die meisten Jugendliche vermissen Antworten auf die wichtigsten Fragen in den hier vorherrschenden Religionen. Der Islam schafft es, ihnen eine für sie sinnstiftende Existenzweise zu vermitteln und
3) eine Affinität zur Gewalt. Nur wer bereit ist, tödliche Gewalt, auch gegen sich selbst anzuwenden, findet den Weg zum IS.
Braun schaffte es, auf spannende Weise aus diesen Voraussetzungen eine Roman-Story zu entwickeln mit durchaus realistischen Abläufen. Er verortete seine Handlung in Berlin und in Syrien. Anfänglich stehen die Lebensgeschichten der Eltern der Hauptfiguren im Vordergrund, die dann dem Konflikt zwischen den Eltern und Ron – dem wichtigsten Protagonisten – Platz machen. Am Schluss führen die Handlungsstränge wie Lebensentwürfe von Mutter, Vater und Ron selber auf tragische Weise zusammen.
Der zweihundertvierzig Seiten umfassende Roman „Bestien auf zwei Beinen“ erschien im URL-Verlag Bodensee und kostet 11,90 €.









