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Ungesättigte oder gesättigte Fette?

11.08.201615:47 UhrVereine & Verbände

(openPR) Neue Studien bestätigen eindrucksvoll die Ernährungsempfehlung:
Tauschen Sie gesättigte Fettsäuren gegen ungesättigte Fettsäuren

• Eine am 12. April 2016 im British Medical Journal, BMJ, publizierte Studie über-raschte mit der Sensationsmeldung, dass der Verzehr ungesättigter Fette, wie z. B. Pflanzenöle, keinen Beitrag zur Senkung des Risikos zur Entstehung von Herzkrank-heiten leiste. Im Gegenteil: Die Senkung des Cholesterinspiegels könnte demnach das Sterberisiko sogar erhöhen.



Sollten mit diesem Ergebnis etwa die seit 5 Jahrzehnten gegebenen Ernährungsemp-fehlungen zur Prophylaxe von Herzerkrankungen falsch gewesen sein?

Nein, denn dieses fragwürdige Studienergebnis wurde umgehend von mehreren in-ternationalen Organisationen stark kritisiert.
Daher gilt nach wie vor die Ernährungsempfehlung: Tauschen Sie gesättigte Fettsäu-ren gegen ungesättigte Fettsäuren. Nachstehend einige Kommentierungen:

• Dr. Walter Willett, Harvard Nutrition Department Chair: „Dieser Report liefert keine neue nützliche Information und ist irrelevant für die aktuellen Ernährungs-empfehlungen, die nachdrücklich den Austausch gesättigter Fette durch ungesät-tigte Fette, einschließlich der Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, empfehlen. http://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/2016/04/13/diet-heart-ramsden-mce-bmj-comments/
• British Heart Foundation: „Wir wissen, dass zu viel Cholesterin im Blut das Risi-ko von Herzerkrankungen erhöhen kann; deshalb ist es von entscheidender Be-deutung, den Cholesterinspiegel im Griff zu behalten“.
• Public Health England: „Es ist bewiesen, dass der Verzehr zu vieler gesättigter Fettsäuren den Cholesterinspiegel erhöht und das Risiko einer Herzerkrankung steigert.“
• Heart UK hat die Ergebnisse ebenfalls zurückgewiesen.
• Die nationalen Ernährungsempfehlungen in England, Deutschland und den USA liegen auf derselben Linie: „Eine gesunde Ernährung sollte Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fetten, wie z. B. Pflanzenöle, Margarinen und Streichfette beinhalten.“
• Diese Empfehlungen werden durch viele wissenschaftliche Forschungsergebnisse unterstützt: acc.org/latest-in-cardiology/journal-scans/2015/09/29/14/15/saturated-fats-compared-with-unsaturated-fats-and-sources?w_nav=LC und http://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1000252

• Am 3. Juni 2016 wurden die Ergebnisse eines im Oktober 2015 stattgefundenen
Meetings der Federation of European Nutrition Societies (FENS) in Berlin ins In-ternet gestellt. Es ging um die Fragestellung: „Ist es an der Zeit, die bisherigen Ernährungsempfehlungen zum Verzehr von Fetten zu ändern?“ ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27251664
Im Rahmen eines Symposiums diskutierten hier drei Experten (Ronald Mensink; Maastricht University, Julie Lovegrove; University of Reading, UK und Ursula Schwab; University of Eastern Finland, Kuopio) inwieweit die Empfehlung zur Redu-zierung der Aufnahme gesättigter Fettsäuren gerechtfertigt ist.

Einige der von den Experten, nach Auswertung der zur Verfügung stehenden wissen-schaftlichen Ergebnisse, untermauerten Feststellungen lauten wie folgt:

? Die Ernährungsempfehlungen zur Begrenzung des Verzehrs gesättigter Fettsäuren (SAFA) sollten fortgeführt werden; aber zur gleichen Zeit sollte die Wichtigkeit des Ersatzes von SAFA durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA) zur Re-duktion des Risikos der Entstehung von Herzerkrankungen hervorgehoben werden
? Der Austausch von trans-Fettsäuren durch PUFA hat den günstigsten Effekt zur Reduzierung des schädlichen LDL-Cholesterins und reduziert daher auch das Ri-siko zur Entstehung von Herzkrankheiten.

• Am 5. Juli 2016 wurde im US amerikanischen Journal JAMA International
Medicine eine weitere eindrucksvolle Bestätigung der aktuellen Ernährungsempfeh-lungen zum Ersatz gesättigter Fette wie z. B. in Butter, Schweineschmalz und in rotem Fleisch durch ungesättigte Fette pflanzlichen Ursprungs veröffentlicht. Die wis-senschaftliche Publikation trägt den Titel: „Association Of Specific Dietary Fats With Total And Cause-Specific Mortality“ (Beziehung spezifischer Fette zur Ge-samtsterblichkeit und zur ursachenspezifischen Sterblichkeit).
http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2530902
Es handelt sich um eine epidemiologische Qualitätsstudie. Die Beobachtung, dass ungesättigte Fettsäuren, einfach (MUFA) und mehrfach (PUFA), mit einem niedrige-ren Gesamtsterblichkeitsrisiko und einem niedrigeren Risiko für Tod durch Herzer-krankungen verbunden sind, wenn diese Fettsäuren gesättigte Fettsäuren (SAFA) und Kohlenhydrate ersetzen, bestätigen die vorteilhaften Auswirkungen des Konsums von pflanzlichen Ölen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lauten:

? Ein höherer Konsum gesättigter Fettsäuren (SAFA) und trans-Fettsäuren (TFA) war mit einer höheren Gesamtsterblichkeit verbunden; im Gegensatz dazu waren ungesättigte Fettsäuren, und zwar einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (MUFA und PUFA), mit einer geringeren Gesamtsterblichkeit verknüpft.
? Die Autoren konnten zeigen, dass der Ersatz von SAFA durch ungesättigte Fette, im Besonderen durch Omega-6 PUFA, das Risiko an einer Herzerkrankung zu sterben, reduzieren kann.
? Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ihre Beobachtungen die aktuell gültigen Ernährungsempfehlungen unterstützen: Ersetzen Sie gesättigte Fette durch ungesättigte Fette.


In der englischen Presse wurden die Ergebnisse der Studie wie folgt kommentiert:

UK media:
Daily Mail:
“Butter IS bad for you (today's study claims) Eating a diet high in saturated fats 'raises the risk of death from heart disease, cancer and dementia'”:
“People who eat a diet high in saturated fat, which is found in foods like butter, were found were up to eight per cent more likely to die, researchers at Harvard found”. This latest study found that slashing the intake of saturated fats by just 5 per cent reduced the overall risk of mortality by more than a quarter. The team from the Harvard Chan school of Public Health in Boston also found that replacing saturated fats with polyun-saturated fats – which include low fat vegetable spreads, fish, nuts and seeds – low-ered the risk of dying from heart disease, cancer, Parkinson’s Disease and Alz-heimer’s.

“Three-decade study confirms saturated fats are bad for health”:
“Saturated fats in butter, lard and red meat raise the risk of early death, but replacing these with fats like olive oil can offer substantial health benefits”. According to Ian Johnson, emeritus fellow at Britain's Institute of Food Research, the "findings are consistent with current public health recommendations in the UK and elsewhere, and particularly with the concept of a beneficial Mediterranean-style diet, rich in unsatu-rated fats from plants, fish and olive oil." Johnson, who was not involved in the study, added: "There is nothing in these results consistent with the notion that 'butter is back.'"

The Guardian:
“Eating more saturated fats raises risk of early death, says US study”:
“People who eat more saturated fat have a higher risk of an early death, according to a large study that contradicts recent claims that “butter is back””. The new paper says eating trans-fats and saturated fats, including those from red meat and butter, is linked to higher mortality rates compared with the same number of calories from car-bohydrates.

The Telegraph:
“Fat may be less harmful than previously thought, but it's still not a 'health food'”
The article suggests that witching from a high-saturated-fat diet to one abundant in polyunsaturated fats, monounsaturated fats and unprocessed carbohydrates (found naturally in vegetables and whole fruits) is the healthiest option.

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